RS Uvs 2010/5/19 KUVS-2337-2338/7/2009

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Veröffentlicht am 19.05.2010
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Index

86 Veterinärrecht
86/01 Veterinärrecht allgemein

Norm

TSchG §5 Abs1
TSchG §5 Abs2 Z13
TSchG §13 Abs2
TSchG §18 Abs2
TSchG §38 Abs1 Z1
  1. TSchG § 5 heute
  2. TSchG § 5 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2024
  3. TSchG § 5 gültig von 23.07.2024 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2024
  4. TSchG § 5 gültig von 01.09.2022 bis 22.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2022
  5. TSchG § 5 gültig von 26.04.2017 bis 31.08.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2017
  6. TSchG § 5 gültig von 29.12.2012 bis 25.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2012
  7. TSchG § 5 gültig von 01.09.2010 bis 28.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2010
  8. TSchG § 5 gültig von 01.02.2008 bis 31.08.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2008
  9. TSchG § 5 gültig von 01.08.2007 bis 31.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 54/2007
  10. TSchG § 5 gültig von 01.01.2005 bis 31.07.2007
  1. TSchG § 5 heute
  2. TSchG § 5 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2024
  3. TSchG § 5 gültig von 23.07.2024 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2024
  4. TSchG § 5 gültig von 01.09.2022 bis 22.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2022
  5. TSchG § 5 gültig von 26.04.2017 bis 31.08.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2017
  6. TSchG § 5 gültig von 29.12.2012 bis 25.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2012
  7. TSchG § 5 gültig von 01.09.2010 bis 28.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2010
  8. TSchG § 5 gültig von 01.02.2008 bis 31.08.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2008
  9. TSchG § 5 gültig von 01.08.2007 bis 31.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 54/2007
  10. TSchG § 5 gültig von 01.01.2005 bis 31.07.2007
  1. TSchG § 18 heute
  2. TSchG § 18 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2024
  3. TSchG § 18 gültig von 01.01.2023 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2022
  4. TSchG § 18 gültig von 26.04.2017 bis 31.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2017
  5. TSchG § 18 gültig von 19.08.2010 bis 25.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2010
  6. TSchG § 18 gültig von 01.02.2008 bis 18.08.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2008
  7. TSchG § 18 gültig von 01.08.2007 bis 31.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 54/2007
  8. TSchG § 18 gültig von 01.01.2005 bis 31.07.2007
  1. TSchG § 38 heute
  2. TSchG § 38 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2024
  3. TSchG § 38 gültig von 01.09.2022 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2022
  4. TSchG § 38 gültig von 26.04.2017 bis 31.08.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2017
  5. TSchG § 38 gültig von 29.12.2012 bis 25.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2012
  6. TSchG § 38 gültig von 01.02.2008 bis 28.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2008
  7. TSchG § 38 gültig von 01.01.2005 bis 31.01.2008

Rechtssatz

Die Verwendung von Stacheldraht ist nach der Anlage 8 der ersten Tierhaltungsverordnung unzulässig und wurde damit auch gegen die Grundsätze der Tierhaltung verstoßen, da insbesondere § 18 Abs. 2 TSchG vorsieht, dass die Vorrichtungen, mit denen die Tiere räumlich umschlossen werden, so auszuführen und zu warten sind, dass die Tiere keine Verletzungen insbesondere durch scharfe Kanten oder Unebenheiten erleiden können. Ein Verstoß gegen diese Bestimmungen allein stellt aber noch keine Tierquälerei im Sinne des § 5 Abs. 1 TSchG dar. Vorliegend ist weder aus dem Verwaltungsakt noch aus den Zeugenaussagen bei der mündlichen Verhandlung vor dem Unabhängigen Verwaltungssenat hervorgekommen, dass die im Gatter des Beschuldigten gehaltenen Tiere durch den Stacheldrahtzaun verletzt, sonst geschädigt oder in schwere Angst versetzt wurden und konnte nicht festgestellt werden, dass einem Tier sonst Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt wurde. Allein die Tatsache, dass ein Stacheldraht in der Höhe von 2,30 m und zum Ausbessern des Zaunes verwendet wurde, reicht nicht aus, um den Tatbestand des § 5 Abs. 1 TSchG zu erfüllen und hat der Beschuldigte daher gegenständlich durch die bloße Verwendung von Stacheldraht für die Absicherung des Zaunes noch keine Tierquälerei im Sinne des § 5 Abs. 1 TSchG begangen.Die Verwendung von Stacheldraht ist nach der Anlage 8 der ersten Tierhaltungsverordnung unzulässig und wurde damit auch gegen die Grundsätze der Tierhaltung verstoßen, da insbesondere Paragraph 18, Absatz 2, TSchG vorsieht, dass die Vorrichtungen, mit denen die Tiere räumlich umschlossen werden, so auszuführen und zu warten sind, dass die Tiere keine Verletzungen insbesondere durch scharfe Kanten oder Unebenheiten erleiden können. Ein Verstoß gegen diese Bestimmungen allein stellt aber noch keine Tierquälerei im Sinne des Paragraph 5, Absatz eins, TSchG dar. Vorliegend ist weder aus dem Verwaltungsakt noch aus den Zeugenaussagen bei der mündlichen Verhandlung vor dem Unabhängigen Verwaltungssenat hervorgekommen, dass die im Gatter des Beschuldigten gehaltenen Tiere durch den Stacheldrahtzaun verletzt, sonst geschädigt oder in schwere Angst versetzt wurden und konnte nicht festgestellt werden, dass einem Tier sonst Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt wurde. Allein die Tatsache, dass ein Stacheldraht in der Höhe von 2,30 m und zum Ausbessern des Zaunes verwendet wurde, reicht nicht aus, um den Tatbestand des Paragraph 5, Absatz eins, TSchG zu erfüllen und hat der Beschuldigte daher gegenständlich durch die bloße Verwendung von Stacheldraht für die Absicherung des Zaunes noch keine Tierquälerei im Sinne des Paragraph 5, Absatz eins, TSchG begangen.

Schlagworte

Tiere, Tierhaltung, Tierquälerei, Verletzungen, Stacheldrahtzaun, Gehege

Zuletzt aktualisiert am

16.11.2012
Quelle: Unabhängige Verwaltungssenate UVS, http://www.wien.gv.at/uvs/index.html
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