Norm
AVG §34 Abs2Rechtssatz
Niemand ist daran gehindert, einen Missstand, der nach seiner Meinung bei einer Behörde (oder einem Behördenorgan) besteht, der Oberbehörde zur Kenntnis zu bringen, damit Abhilfe geschaffen wird. Er muss sich dabei aber an die Grenzen der Sachlichkeit halten, wodurch der in einem Staat durchaus erforderlichen und berechtigten Kritik eine Grenze gesetzt und der Anstand gewahrt werden soll.
Sowohl der Vorwurf des Missbrauchs der Amtsgewalt als auch die - die persönliche Sphäre betreffenden - Beschimpfungen gehen über das Maß sachlicher Kritik hinaus.
Zuletzt aktualisiert am
29.11.2011