RS Uvs 2011/1/20 Senat-FR-10-0024

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 20.01.2011
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Norm

FPG §76 Abs2a Z1
  1. FPG § 76 heute
  2. FPG § 76 gültig ab 12.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2026
  3. FPG § 76 gültig von 01.09.2018 bis 11.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 56/2018
  4. FPG § 76 gültig von 01.11.2017 bis 31.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2017
  5. FPG § 76 gültig von 01.11.2017 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2017
  6. FPG § 76 gültig von 20.07.2015 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2015
  7. FPG § 76 gültig von 01.01.2014 bis 19.07.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2012
  8. FPG § 76 gültig von 01.07.2011 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 38/2011
  9. FPG § 76 gültig von 01.01.2010 bis 30.06.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  10. FPG § 76 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2009

Rechtssatz

Alleine aus dem Umstand, dass der Beschwerdeführer nach dem rechtskräftigen Abschluss des asylrechtlichen Verfahrens nicht ausreiste, wozu er auf Grund der vormaligen Inschubhaftnahme gar nicht aus freien Stücken befähigt war, kann nicht darauf geschlossen werden, der Beschwerdeführer werde sich den weiteren notwendigen Maßnahmen zur Durchsetzung einer Abschiebung entziehen. Auch im fortgesetzten Verfahren sind weitere Sachverhaltselemente, die zu Lasten des Beschwerdeführers zu werten gewesen wären, nicht hinzugetreten, weshalb die neuerliche Verhängung der Schubhaft sofort am Tag der Rechtswidrigerklärung der vorangehenden Schubhaft nicht dem bereits mehrfach in der höchstgerichtlichen Rechtsprechung verankerten Grundsatz, dass die Schubhaft ausschließlich die „ultima ratio“ darstellen soll, entsprach.

Zuletzt aktualisiert am

29.11.2011
Quelle: Unabhängige Verwaltungssenate UVS, http://www.wien.gv.at/uvs/index.html
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