RS Uvs 2011/5/6 VwSen-420634/46/Wei/Ba

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 06.05.2011
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Index

10.01.01 Bundes-Verfassungsgesetz
40.01.08 Allgemeines Verwaltungsverfahrensgesetz 1991
90.01.01 Straßenverkehrsordnung 1960

Norm

B-VG Art129a Abs1 Z2
AVG §67a Abs1 Z2
StVO 1960 §1 Abs1
StVO 1960 §89a
  1. B-VG Art. 129a gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2013 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 51/2012
  2. B-VG Art. 129a gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  3. B-VG Art. 129a gültig von 01.01.1991 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  1. AVG § 67a gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 33/2013
  2. AVG § 67a gültig von 01.01.2003 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2002
  3. AVG § 67a gültig von 20.04.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  4. AVG § 67a gültig von 01.01.1999 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. AVG § 67a gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. StVO 1960 § 89a heute
  2. StVO 1960 § 89a gültig ab 01.10.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2022
  3. StVO 1960 § 89a gültig von 06.10.2015 bis 30.09.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/2015
  4. StVO 1960 § 89a gültig von 31.03.2013 bis 05.10.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2013
  5. StVO 1960 § 89a gültig von 01.09.2012 bis 30.03.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2012
  6. StVO 1960 § 89a gültig von 01.07.2005 bis 31.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2005
  7. StVO 1960 § 89a gültig von 22.07.1998 bis 30.06.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/1998
  8. StVO 1960 § 89a gültig von 01.10.1994 bis 21.07.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 518/1994
  9. StVO 1960 § 89a gültig von 01.03.1989 bis 30.09.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 86/1989
  10. StVO 1960 § 89a gültig von 01.06.1987 bis 28.02.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 213/1987

Beachte

gleichlautende Entscheidung zu VwSen-440126/39/Wei/Ba vom 6. Mai 2011

Rechtssatz

Werden auf einem Weg, der eine Straße mit öffentlichem Verkehr iSd § 1 Abs1 StVO 1960 darstellt, Absperrmaßnahmen (Holzpflöcke und rot-weißes Absperrband) derart getroffen, dass eine Benutzung dessen mit mehrspurigen Fahrzeugen praktisch nicht mehr oder nur sehr erschwert möglich ist, sowie zudem von der Gemeinde geplante Grabungsarbeiten zur Beseitigung einer Vermurung behindert, ist unzweifelhaft eine konkrete Besorgnis iSe Behinderung von Verkehrsteilnehmern (vgl die Besorgnisjudikatur des VwGH vgl zB VwSlg 13.275 A/1990, VwGH 21.11.2003, 2003/02/240 ua) und damit eine Verkehrsbeeinträchtigung gegeben. Unabhängig von allfälligen zivilrechtlichen Streitigkeiten betreffend die wahren Eigentumsverhältnisse zwischen der Beschwerdeführerin und der Gemeinde waren die Organe des Bürgermeisters daher befugt, gemäß § 89a Abs2 StVO 1960 die Hindernisse von der Fahrbahn zu beseitigen. Die gegen die Entfernung der Absperrung (Holzpflöcke und rot-weißes Absperrband) gerichtete Beschwerde wegen Ausübung verwaltungsbehördlicher Befehls- und Zwangsgewalt war demnach als unbegründet abzuweisen.Werden auf einem Weg, der eine Straße mit öffentlichem Verkehr iSd Paragraph eins, Abs1 StVO 1960 darstellt, Absperrmaßnahmen (Holzpflöcke und rot-weißes Absperrband) derart getroffen, dass eine Benutzung dessen mit mehrspurigen Fahrzeugen praktisch nicht mehr oder nur sehr erschwert möglich ist, sowie zudem von der Gemeinde geplante Grabungsarbeiten zur Beseitigung einer Vermurung behindert, ist unzweifelhaft eine konkrete Besorgnis iSe Behinderung von Verkehrsteilnehmern vergleiche die Besorgnisjudikatur des VwGH vergleiche zB VwSlg 13.275 A/1990, VwGH 21.11.2003, 2003/02/240 ua) und damit eine Verkehrsbeeinträchtigung gegeben. Unabhängig von allfälligen zivilrechtlichen Streitigkeiten betreffend die wahren Eigentumsverhältnisse zwischen der Beschwerdeführerin und der Gemeinde waren die Organe des Bürgermeisters daher befugt, gemäß Paragraph 89 a, Abs2 StVO 1960 die Hindernisse von der Fahrbahn zu beseitigen. Die gegen die Entfernung der Absperrung (Holzpflöcke und rot-weißes Absperrband) gerichtete Beschwerde wegen Ausübung verwaltungsbehördlicher Befehls- und Zwangsgewalt war demnach als unbegründet abzuweisen.

Zuletzt aktualisiert am

24.06.2011
Quelle: Unabhängige Verwaltungssenate UVS, http://www.wien.gv.at/uvs/index.html
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