RS Uvs 2011/5/26 VwSen-231255/2/Gf/Rt

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 26.05.2011
beobachten
merken

Index

40.01.09 Verwaltungsstrafgesetz 1991
41.02.20 Fremdenpolizeigesetz 2005
41.02.21 Asylgesetz 2005

Norm

FPG §121 Abs2
AsylG 2005 §12
VStG §2
VStG §20
  1. FPG § 121 heute
  2. FPG § 121 gültig ab 12.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2026
  3. FPG § 121 gültig von 01.11.2017 bis 11.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2017
  4. FPG § 121 gültig von 01.11.2017 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2017
  5. FPG § 121 gültig von 20.07.2015 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2015
  6. FPG § 121 gültig von 01.01.2014 bis 19.07.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2013
  7. FPG § 121 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2012
  8. FPG § 121 gültig von 01.09.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2012
  9. FPG § 121 gültig von 01.07.2011 bis 31.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 38/2011
  10. FPG § 121 gültig von 01.01.2010 bis 30.06.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  11. FPG § 121 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2009
  1. AsylG 2005 § 12 heute
  2. AsylG 2005 § 12 gültig ab 12.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2026
  3. AsylG 2005 § 12 gültig von 20.07.2015 bis 11.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2015
  4. AsylG 2005 § 12 gültig von 01.01.2014 bis 19.07.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2013
  5. AsylG 2005 § 12 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2012
  6. AsylG 2005 § 12 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  7. AsylG 2005 § 12 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2009

Rechtssatz

Anders als etwa § 120 Abs1 FPG 2005 findet sich in § 121 Abs2 FPG 2005 keine spezifische Regelung bezüglich des Tatorts. Demnach kommt hier die generelle Anordnung des § 2 VStG zum Tragen, wonach Verwaltungsübertretungen nur dann geahndet werden können, wenn und soweit sie im Inland begangen wurden.Anders als etwa Paragraph 120, Abs1 FPG 2005 findet sich in Paragraph 121, Abs2 FPG 2005 keine spezifische Regelung bezüglich des Tatorts. Demnach kommt hier die generelle Anordnung des Paragraph 2, VStG zum Tragen, wonach Verwaltungsübertretungen nur dann geahndet werden können, wenn und soweit sie im Inland begangen wurden.

Hier hat sich der Fremde daher nur insoweit tatbestandsmäßig verhalten, als er am 1. März 2011 den Amtssprengel der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck verlassen hat, um nach Durchquerung der Sprengel anderer Bezirksverwaltungsbehörden zur deutschen Grenze zu gelangen sowie umgekehrt im Zuge seiner Rücküberstellung aus Deutschland am 10. März 2011. Zur Rückstellung aus Deutschland ist jedoch anzumerken, dass diese zwangweise erfolgte, sodass keine vom Willen des Rechtsmittelwerbers getragene "Handlung" und daher schon von vornherein kein zurechenbares strafbares Verhalten vorliegt.

Zuletzt aktualisiert am

08.07.2011
Quelle: Unabhängige Verwaltungssenate UVS, http://www.wien.gv.at/uvs/index.html
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten