RS Uvs 2011/6/8 VwSen-301045/2/Gf/Mu

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 08.06.2011
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Index

34.01.14 Glücksspielgesetz
40.01.08 Allgemeines Verwaltungsverfahrensgesetz 1991
40.01.09 Verwaltungsstrafgesetz 1991

Norm

AVG §6 Abs1
VStG §45
GSpG §50 Abs5
  1. GSpG § 50 heute
  2. GSpG § 50 gültig von 01.01.2021 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2019
  3. GSpG § 50 gültig ab 01.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 99/2020
  4. GSpG § 50 gültig von 31.12.2016 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 118/2016
  5. GSpG § 50 gültig von 15.08.2015 bis 30.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 118/2015
  6. GSpG § 50 gültig von 01.01.2014 bis 14.08.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2013
  7. GSpG § 50 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 110/2013
  8. GSpG § 50 gültig von 15.12.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2012
  9. GSpG § 50 gültig von 01.09.2012 bis 14.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2012
  10. GSpG § 50 gültig von 19.08.2010 bis 31.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 73/2010
  11. GSpG § 50 gültig von 20.07.2010 bis 18.08.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 54/2010
  12. GSpG § 50 gültig von 15.12.2005 bis 19.07.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 143/2005
  13. GSpG § 50 gültig von 20.12.2003 bis 14.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 125/2003
  14. GSpG § 50 gültig von 01.04.1991 bis 19.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 344/1991
  15. GSpG § 50 gültig von 01.01.1990 bis 31.03.1991

Rechtssatz

Wenn die Einstellung eines Verwaltungsstrafverfahrens bloß im Wege eines Aktenvermerkes erfolgt, obwohl aufgrund der explizit ein Berufungsrecht umfassenden Parteistellung des Finanzamtes nach § 50 Abs5 GSpG ein Bescheid zu erlassen gewesen wäre, kann diese Unterlassung seitens des Finanzamtes nicht im Wege einer Berufung, sondern nur mittels eines Antrages auf Bescheiderlassung bekämpft werden. Die (ohnehin einen derartigen Antrag enthaltende, aber) von der Erstbehörde unzutreffend als Berufung gewertete "Gegenäußerung" des Finanzamtes gegen die aktenvermerksmäßige Einstellung des Verfahrens war daher gemäß §6 Abs1 AVG an die Erstbehörde zurückzustellen.Wenn die Einstellung eines Verwaltungsstrafverfahrens bloß im Wege eines Aktenvermerkes erfolgt, obwohl aufgrund der explizit ein Berufungsrecht umfassenden Parteistellung des Finanzamtes nach Paragraph 50, Abs5 GSpG ein Bescheid zu erlassen gewesen wäre, kann diese Unterlassung seitens des Finanzamtes nicht im Wege einer Berufung, sondern nur mittels eines Antrages auf Bescheiderlassung bekämpft werden. Die (ohnehin einen derartigen Antrag enthaltende, aber) von der Erstbehörde unzutreffend als Berufung gewertete "Gegenäußerung" des Finanzamtes gegen die aktenvermerksmäßige Einstellung des Verfahrens war daher gemäß §6 Abs1 AVG an die Erstbehörde zurückzustellen.

Zuletzt aktualisiert am

08.07.2011
Quelle: Unabhängige Verwaltungssenate UVS, http://www.wien.gv.at/uvs/index.html
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