RS Uvs 2011/6/10 26.12-3/2011

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Veröffentlicht am 10.06.2011
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Verwaltungsverfahren

Norm

FPG §6 Abs1
FPG §6 Abs2
  1. FPG § 6 heute
  2. FPG § 6 gültig ab 12.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2026
  3. FPG § 6 gültig von 01.11.2017 bis 11.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2017
  4. FPG § 6 gültig von 01.11.2017 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2017
  5. FPG § 6 gültig von 19.10.2017 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2017
  6. FPG § 6 gültig von 01.10.2017 bis 18.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2017
  7. FPG § 6 gültig von 20.07.2015 bis 30.09.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2015
  8. FPG § 6 gültig von 01.01.2014 bis 19.07.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2012
  9. FPG § 6 gültig von 01.07.2011 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 38/2011
  10. FPG § 6 gültig von 05.04.2010 bis 30.06.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  11. FPG § 6 gültig von 01.01.2010 bis 04.04.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  12. FPG § 6 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2009
  1. FPG § 6 heute
  2. FPG § 6 gültig ab 12.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2026
  3. FPG § 6 gültig von 01.11.2017 bis 11.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2017
  4. FPG § 6 gültig von 01.11.2017 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2017
  5. FPG § 6 gültig von 19.10.2017 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2017
  6. FPG § 6 gültig von 01.10.2017 bis 18.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2017
  7. FPG § 6 gültig von 20.07.2015 bis 30.09.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2015
  8. FPG § 6 gültig von 01.01.2014 bis 19.07.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2012
  9. FPG § 6 gültig von 01.07.2011 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 38/2011
  10. FPG § 6 gültig von 05.04.2010 bis 30.06.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  11. FPG § 6 gültig von 01.01.2010 bis 04.04.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  12. FPG § 6 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2009

Rechtssatz

Gemäß § 6 Abs 1 FPG richtet sich die örtliche Zuständigkeit der Fremdenpolizeibehörden erster Instanz im Inland nach dem Hauptwohnsitz im Sinn des § 1 Abs. 7 MeldeG 1991, BGBL Nr 9/1992, in Ermangelung eines solchen nach einem sonstigen Wohnsitz des Fremden im Bundesgebiet. Bei Vorliegen mehrerer sonstiger Wohnsitze ist jener maßgeblich, welcher zuletzt begründet wurde. Hat der Fremde keinen Wohnsitz im Bundesgebiet, richtet sich die Zuständigkeit gemäß Abs 2 nach seinem Aufenthalt zum Zeitpunkt des ersten behördlichen Einschreitens nach diesem Bundesgesetz. Somit ist Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Zuständigkeit gemäß § 6 Abs 2 FPG, dass der Fremde bei Erlassung des erstinstanzlichen Bescheides weder über einen Hauptwohnsitz im Sinn des § 1 Abs 7 MeldeG 1991 noch über einen Wohnsitz im Sinn des § 1 Abs 6 MeldeG 1991 verfügt (VwGH 17.03.2009, 2008/21/0391). Da der Berufungswerber, wie sich aus dem Zentralen Melderegister ergab, seinen Hauptwohnsitz vor Erlassung des erstbehördlichen Aufenthaltsverbots-Bescheides vom 9.5.2011 nach G. verlegt hatte und es auf den Umstand, dass sein Hauptwohnsitz zu Beginn des fremdenpolizeilichen Verfahrens im Bezirk D. gelegen war, nicht ankam, war die Bezirkshauptmannschaft D. in dieser Sache örtlich nicht zuständig.Gemäß Paragraph 6, Absatz eins, FPG richtet sich die örtliche Zuständigkeit der Fremdenpolizeibehörden erster Instanz im Inland nach dem Hauptwohnsitz im Sinn des Paragraph eins, Absatz 7, MeldeG 1991, BGBL Nr 9 aus 1992,, in Ermangelung eines solchen nach einem sonstigen Wohnsitz des Fremden im Bundesgebiet. Bei Vorliegen mehrerer sonstiger Wohnsitze ist jener maßgeblich, welcher zuletzt begründet wurde. Hat der Fremde keinen Wohnsitz im Bundesgebiet, richtet sich die Zuständigkeit gemäß Absatz 2, nach seinem Aufenthalt zum Zeitpunkt des ersten behördlichen Einschreitens nach diesem Bundesgesetz. Somit ist Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Zuständigkeit gemäß Paragraph 6, Absatz 2, FPG, dass der Fremde bei Erlassung des erstinstanzlichen Bescheides weder über einen Hauptwohnsitz im Sinn des Paragraph eins, Absatz 7, MeldeG 1991 noch über einen Wohnsitz im Sinn des Paragraph eins, Absatz 6, MeldeG 1991 verfügt (VwGH 17.03.2009, 2008/21/0391). Da der Berufungswerber, wie sich aus dem Zentralen Melderegister ergab, seinen Hauptwohnsitz vor Erlassung des erstbehördlichen Aufenthaltsverbots-Bescheides vom 9.5.2011 nach G. verlegt hatte und es auf den Umstand, dass sein Hauptwohnsitz zu Beginn des fremdenpolizeilichen Verfahrens im Bezirk D. gelegen war, nicht ankam, war die Bezirkshauptmannschaft D. in dieser Sache örtlich nicht zuständig.

Schlagworte

Aufenthaltsverbot; Zuständigkeit; Wohnsitz; Hauptwohnsitz; Zeitpunkt

Zuletzt aktualisiert am

08.02.2012
Quelle: Unabhängige Verwaltungssenate UVS, http://www.wien.gv.at/uvs/index.html
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