RS Uvs 2011/9/6 VwSen-420680/12/Fi/MB/Ga

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 06.09.2011
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Index

10.01.01 Bundes-Verfassungsgesetz
25.01.02 Strafprozessordnung 1975

Norm

B-VG Art129a Abs1 Z2
StPO §87 Abs1
StPO §106
  1. B-VG Art. 129a gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2013 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 51/2012
  2. B-VG Art. 129a gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  3. B-VG Art. 129a gültig von 01.01.1991 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  1. StPO § 106 heute
  2. StPO § 106 gültig ab 01.08.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 85/2015
  3. StPO § 106 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 195/2013
  4. StPO § 106 gültig von 19.01.2011 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 1/2011
  5. StPO § 106 gültig von 01.01.2008 bis 18.01.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  6. StPO § 106 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  7. StPO § 106 gültig von 31.12.1975 bis 31.12.2007

Rechtssatz

Ein – allenfalls rechtswidriges – Verhalten der Sicherheitsorgane, welches auf Basis der Anordnung der Staatsanwaltschaft erfolgte und diese Anordnung nicht offenkundig überschritten hat, ist der Gerichtsbarkeit zuzuordnen. Die Reichweite dieser Anordnung ist im Zeitpunkt der Festnahme (ex-ante) auf Basis der in der Festnahmeanordnung getroffenen Ausführungen zu bestimmen. Eine Festnahmeanordnung inkludiert in der gegebenen Situation auch die Möglichkeit der Fesselung, um der Gefahr der Verletzung des Festzunehmenden bzw. der einschreitenden Beamten im Rahmen der Schutzpflicht entgegen zu wirken.

Zuletzt aktualisiert am

18.11.2011
Quelle: Unabhängige Verwaltungssenate UVS, http://www.wien.gv.at/uvs/index.html
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