RS Uvs 2012/3/8 42.7-21/2011

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 08.03.2012
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Index

Verwaltungsverfahren

Norm

FSG §7 Abs4
FSG §25 Abs3
  1. FSG § 7 heute
  2. FSG § 7 gültig ab 01.09.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2021
  3. FSG § 7 gültig von 01.08.2021 bis 31.08.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2021
  4. FSG § 7 gültig von 01.09.2019 bis 31.07.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2019
  5. FSG § 7 gültig von 01.10.2015 bis 31.08.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/2015
  6. FSG § 7 gültig von 26.02.2013 bis 30.09.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 43/2013
  7. FSG § 7 gültig von 30.07.2011 bis 25.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2011
  8. FSG § 7 gültig von 01.01.2011 bis 29.07.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2010
  9. FSG § 7 gültig von 01.10.2006 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2006
  10. FSG § 7 gültig von 01.10.2006 bis 15.03.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 152/2005
  11. FSG § 7 gültig von 16.03.2006 bis 30.09.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2006
  12. FSG § 7 gültig von 01.03.2006 bis 15.03.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 152/2005
  13. FSG § 7 gültig von 01.07.2005 bis 28.02.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2005
  14. FSG § 7 gültig von 02.04.2005 bis 30.06.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2005
  15. FSG § 7 gültig von 01.10.2002 bis 01.04.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 81/2002
  16. FSG § 7 gültig von 22.07.1998 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/1998
  17. FSG § 7 gültig von 06.01.1998 bis 21.07.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/1998
  18. FSG § 7 gültig von 01.11.1997 bis 05.01.1998

Rechtssatz

Zwar ist es nicht grundsätzlich unzulässig, die Dauer der Entziehung der Lenkberechtigung (gerechnet ab Zustellung des erstbehördlichen Entziehungsbescheides) unter Nichteinrechnung von Haftzeiten festzusetzen. (Vgl auch die neuere Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes wie VwGH 26.02.2008, 2006/11/0149, mit weiteren Nachweisen). Jedoch war diese Vorgangsweise im konkreten Fall wegen der erheblichen Länge der verhängten Haftstrafe von fünfeinhalb Jahren nicht möglich. Die erstbehördliche Auffassung war nur insoweit zutreffend, als der Berufungswerber, der (vor allem) am 8.10.2010 das Verbrechen des schweren Raubes als Beitragstäter sowie am 1.2.2009 und 22.4.2010 das Verbrechen der vorsätzlichen Körperverletzung begangen hatte und dafür rechtskräftig verurteilt wurde, zum Zeitpunkt der Zustellung des erstinstanzlichen Entziehungsbescheides am 28.10.2011 und für 20 Monate danach als nicht verkehrszuverlässig angesehen werden konnte. Jedoch war die Annahme, der Berufungswerber werde seine Verkehrszuverlässigkeit in Folge der Nichteinrechnung der Freiheitsstrafe von fünfeinhalb Jahren in die Entziehungszeit von 20 Monaten erst nach einem Zeitraum von insgesamt fast sechs Jahren wiedererlangen, mit der höchstgerichtlichen Judikatur nicht vereinbar. Der Berufung gegen den Entziehungsbescheid war somit insoweit Folge zu geben, als der Ausspruch, wonach die Zeit der Haft in die angeführte Entziehungszeit nicht einzurechnen sei, entfernt wurde.

Schlagworte

Entziehung; Entziehungszeit; Dauer; Strafhaft; Einrechnung; Verkehrszuverlässigkeit

Zuletzt aktualisiert am

20.06.2012
Quelle: Unabhängige Verwaltungssenate UVS, http://www.wien.gv.at/uvs/index.html
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