RS Uvs 2012/4/10 KUVS-K7-1862/11/2011

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 10.04.2012
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Index

24/01 Strafgesetzbuch
90 Straßenverkehrsrecht, Kraftfahrrecht
90/01 Straßenverkehrsordnung

Norm

StVO §5 Abs1
StVO §99 Abs1 lita
StVO §99 Abs6 litc
StGB §81 Abs1 Z2
StGB §89
StPO §191
  1. StPO § 191 heute
  2. StPO § 191 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2004
  3. StPO § 191 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2007
  4. StPO § 191 gültig von 01.03.1997 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 762/1996
  5. StPO § 191 gültig von 01.07.1983 bis 28.02.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 168/1983

Rechtssatz

Eine Einstellung des Strafverfahrens wegen Geringfügigkeit gemäß § 191 StPO hat zur Folge, dass die Verwaltungsbehörden nicht mehr strafen dürfen, da der Tatbestand einer gerichtlich strafbaren Handlung verwirklicht ist. Dasselbe gilt hinsichtlich der diversionellen Erledigung des Strafverfolgungsverzichts nach außergerichtlichem Tatausgleich gegenüber jugendlichen Straftätern.Eine Einstellung des Strafverfahrens wegen Geringfügigkeit gemäß Paragraph 191, StPO hat zur Folge, dass die Verwaltungsbehörden nicht mehr strafen dürfen, da der Tatbestand einer gerichtlich strafbaren Handlung verwirklicht ist. Dasselbe gilt hinsichtlich der diversionellen Erledigung des Strafverfolgungsverzichts nach außergerichtlichem Tatausgleich gegenüber jugendlichen Straftätern.

Schlagworte

Doppelbestrafungsverbot, Gerichtlich strafbare Handlung, Diversion, Geringfügigkeit, Außergerichtlicher Tatausgleich, Jugendliche Straftäter

Zuletzt aktualisiert am

22.08.2012
Quelle: Unabhängige Verwaltungssenate UVS, http://www.wien.gv.at/uvs/index.html
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