RS Uvs 2012/6/11 42.13-7/2012

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 11.06.2012
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Index

Verwaltungsverfahren

Norm

FSG §30b Abs1 Z1
FSG §30a Abs2
FSG-DV §13b
KFG §4 Abs2
KFG §102 Abs1
  1. FSG § 30b heute
  2. FSG § 30b gültig ab 24.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 17/2026
  3. FSG § 30b gültig von 01.09.2009 bis 23.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 93/2009
  4. FSG § 30b gültig von 01.07.2005 bis 31.08.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2005
  1. FSG § 30a heute
  2. FSG § 30a gültig ab 01.09.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 18/2026
  3. FSG § 30a gültig von 01.09.2019 bis 31.08.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2019
  4. FSG § 30a gültig von 10.07.2015 bis 31.08.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/2015
  5. FSG § 30a gültig von 26.02.2013 bis 09.07.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 43/2013
  6. FSG § 30a gültig von 30.07.2011 bis 25.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2011
  7. FSG § 30a gültig von 01.03.2011 bis 29.07.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2010
  8. FSG § 30a gültig von 11.01.2008 bis 28.02.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 31/2008
  9. FSG § 30a gültig von 01.03.2006 bis 10.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 152/2005
  10. FSG § 30a gültig von 01.01.2006 bis 28.02.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 152/2005
  11. FSG § 30a gültig von 01.07.2005 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2005
  1. FSG-DV § 13b heute
  2. FSG-DV § 13b gültig ab 01.04.2026 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 318/2025
  3. FSG-DV § 13b gültig von 01.01.2026 bis 31.03.2026 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 318/2025
  4. FSG-DV § 13b gültig von 13.03.2015 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 54/2015
  5. FSG-DV § 13b gültig von 19.01.2013 bis 12.03.2015 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 472/2012
  6. FSG-DV § 13b gültig von 21.07.2005 bis 18.01.2013 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 221/2005
  7. FSG-DV § 13b gültig von 26.05.2004 bis 20.07.2005 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 223/2004
  8. FSG-DV § 13b gültig von 01.01.2003 bis 25.05.2004 zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 495/2002

Rechtssatz

Gemäß § 30b Abs 1 Z 1 FSG ist unbeschadet einer etwaigen Entziehung der Lenkberechtigung eine besondere Maßnahme gemäß Abs 3 (ein Fahrsicherheitstraining gemäß § 13b FSG-DV) anzuordnen, wenn zwei oder mehrere der im § 30a Abs 2 FSG genannten Delikte "in Tateinheit" (§ 30a Abs 3) begangen werden. Eine solche Tateinheit liegt nicht vor, wenn zwei gefährliche technische Mängel an einem Motorfahrrad nach § 102 Abs 1 iVm § 4 Abs 2 KFG (hier eine fehlende vordere Kettenabdeckung und ein nicht rückklappbarer Seitenständer) Gefahren gleicher Art verursachen, nämlich eine Sturzgefahr für den Lenker (und nicht zwei verschiedene Gefahren in einer Einheit). So wurde im Erlass des BMVIT vom 10.02.2006, GZ BMVIT-179.716/0001-II ST4/2006, betreffend "Kinderbeförderung, 26. KFG-Novelle" eine besondere Maßnahme gemäß Abs 30 b Abs 3 FSG deshalb abgelehnt, weil auch beim Ausspruch mehrerer Strafen von keiner Deliktsbegehung in Tateinheit auszugehen ist, wenn mehrere Kinder in einem Fahrzeug nicht entsprechend der Bestimmungen des § 106 Abs 5 und 6 KFG gesichert sind. Die mangelhafte Sicherung mehrerer Kinder in einem Fahrzeug hat wie die gegenständlichen Mängel an einem Motorfahrrad gleichartige Gefahren zur Folge. Somit war die von der Erstbehörde angeordnete besondere Maßnahme des Fahrsicherheitstrainings ersatzlos aufzuheben.Gemäß Paragraph 30 b, Absatz eins, Ziffer eins, FSG ist unbeschadet einer etwaigen Entziehung der Lenkberechtigung eine besondere Maßnahme gemäß Absatz 3, (ein Fahrsicherheitstraining gemäß Paragraph 13 b, FSG-DV) anzuordnen, wenn zwei oder mehrere der im Paragraph 30 a, Absatz 2, FSG genannten Delikte "in Tateinheit" (Paragraph 30 a, Absatz 3,) begangen werden. Eine solche Tateinheit liegt nicht vor, wenn zwei gefährliche technische Mängel an einem Motorfahrrad nach Paragraph 102, Absatz eins, in Verbindung mit Paragraph 4, Absatz 2, KFG (hier eine fehlende vordere Kettenabdeckung und ein nicht rückklappbarer Seitenständer) Gefahren gleicher Art verursachen, nämlich eine Sturzgefahr für den Lenker (und nicht zwei verschiedene Gefahren in einer Einheit). So wurde im Erlass des BMVIT vom 10.02.2006, GZ BMVIT-179.716/0001-II ST4/2006, betreffend "Kinderbeförderung, 26. KFG-Novelle" eine besondere Maßnahme gemäß Absatz 30, b Absatz 3, FSG deshalb abgelehnt, weil auch beim Ausspruch mehrerer Strafen von keiner Deliktsbegehung in Tateinheit auszugehen ist, wenn mehrere Kinder in einem Fahrzeug nicht entsprechend der Bestimmungen des Paragraph 106, Absatz 5 und 6 KFG gesichert sind. Die mangelhafte Sicherung mehrerer Kinder in einem Fahrzeug hat wie die gegenständlichen Mängel an einem Motorfahrrad gleichartige Gefahren zur Folge. Somit war die von der Erstbehörde angeordnete besondere Maßnahme des Fahrsicherheitstrainings ersatzlos aufzuheben.

Schlagworte

Tateinheit; besondere Maßnahme; Fahrsicherheitstraining; Gleichartigkeit; gleichartige Gefahren

Zuletzt aktualisiert am

20.12.2012
Quelle: Unabhängige Verwaltungssenate UVS, http://www.wien.gv.at/uvs/index.html
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