RS Uvs 2012/11/26 VwSen-401046/17/Gf/Rt

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 26.11.2012
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Index

10.07.03 Verwaltungsgerichtshofgesetz 1985
41.02.20 Fremdenpolizeigesetz 2005

Norm

FPG §77
FPG §83
VwGG §42 Abs2 Z1
VwGG §63
  1. FPG § 77 heute
  2. FPG § 77 gültig ab 12.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2026
  3. FPG § 77 gültig von 20.07.2015 bis 11.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2015
  4. FPG § 77 gültig von 01.01.2014 bis 19.07.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2012
  5. FPG § 77 gültig von 01.07.2011 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 38/2011
  6. FPG § 77 gültig von 01.01.2006 bis 30.06.2011
  1. VwGG § 42 heute
  2. VwGG § 42 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VwGG § 42 gültig von 01.07.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. VwGG § 42 gültig von 01.07.2008 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  5. VwGG § 42 gültig von 01.01.1991 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 330/1990
  6. VwGG § 42 gültig von 05.01.1985 bis 31.12.1990

Beachte

Der Entscheidungsvolltext sowie das Ergebnis einer gegebenenfalls dazu ergangenen höchstgerichtlichen Entscheidung sind auf der Homepage des Oö UVS www.uvs-ooe.gv.at abrufbar.

Rechtssatz

Wenngleich der VwGH in seiner aufhebenden Entscheidung in keiner Weise auf die vom Oö. Verwaltungssenat näher begründete absolute Vorrangigkeit gelinderer Mittel im Verhältnis zur Schubhaftverhängung (vgl. so explizit auch VfGH vom 3. Oktober 2010, G 140/11 u.a., RN 39) eingegangen ist und darin zudem auch offen bleibt, nach welchen abstrakten Parametern künftig jeweils zu beurteilen sein wird, dass jene vom VwGH vorgenommene Wertung bestimmter Sachverhaltselemente (hier: unkooperatives Verhalten, missbräuchliche Stellung des zweiten Asylantrages, Verankerung im Suchtgiftmilieu und strafgerichtliche Vergangenheit) zwingend zur Rechtswidrigkeit i.S.d. Art. 130 Abs. 1 und 2 B-VG i.V.m. § 42 Abs. 2 Z. 1 VwGG) eines Bescheides, der auf einer anderen Wertung basiert, führen muss, ist der Oö. Verwaltungssenat im gegenständlichen Fall dennoch gemäß § 63 Abs. 1 VwGG an diese Rechtsmeinung gebunden.Wenngleich der VwGH in seiner aufhebenden Entscheidung in keiner Weise auf die vom Oö. Verwaltungssenat näher begründete absolute Vorrangigkeit gelinderer Mittel im Verhältnis zur Schubhaftverhängung vergleiche so explizit auch VfGH vom 3. Oktober 2010, G 140/11 u.a., RN 39) eingegangen ist und darin zudem auch offen bleibt, nach welchen abstrakten Parametern künftig jeweils zu beurteilen sein wird, dass jene vom VwGH vorgenommene Wertung bestimmter Sachverhaltselemente (hier: unkooperatives Verhalten, missbräuchliche Stellung des zweiten Asylantrages, Verankerung im Suchtgiftmilieu und strafgerichtliche Vergangenheit) zwingend zur Rechtswidrigkeit i.S.d. Artikel 130, Absatz eins und 2 B-VG in Verbindung mit Paragraph 42, Absatz 2, Ziffer eins, VwGG) eines Bescheides, der auf einer anderen Wertung basiert, führen muss, ist der Oö. Verwaltungssenat im gegenständlichen Fall dennoch gemäß Paragraph 63, Absatz eins, VwGG an diese Rechtsmeinung gebunden.

Zuletzt aktualisiert am

15.01.2013
Quelle: Unabhängige Verwaltungssenate UVS, http://www.wien.gv.at/uvs/index.html
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