RS Uvs 2013/2/25 KUVS-2274/7/2012

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 25.02.2013
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Index

50 Gewerberecht
50/01 Gewerbeordnung
40 Verwaltungsverfahren
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

GewO 1994 §74 Abs2 Z2
GewO 1994 §74 Abs2 Z1
AVG §42 Abs1
  1. GewO 1994 § 74 heute
  2. GewO 1994 § 74 gültig ab 18.07.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 96/2017
  3. GewO 1994 § 74 gültig von 01.01.2010 bis 17.07.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2009
  4. GewO 1994 § 74 gültig von 01.12.2004 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 131/2004
  5. GewO 1994 § 74 gültig von 01.08.2002 bis 30.11.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  6. GewO 1994 § 74 gültig von 01.07.1997 bis 31.07.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 63/1997
  7. GewO 1994 § 74 gültig von 19.03.1994 bis 30.06.1997
  1. GewO 1994 § 74 heute
  2. GewO 1994 § 74 gültig ab 18.07.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 96/2017
  3. GewO 1994 § 74 gültig von 01.01.2010 bis 17.07.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2009
  4. GewO 1994 § 74 gültig von 01.12.2004 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 131/2004
  5. GewO 1994 § 74 gültig von 01.08.2002 bis 30.11.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  6. GewO 1994 § 74 gültig von 01.07.1997 bis 31.07.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 63/1997
  7. GewO 1994 § 74 gültig von 19.03.1994 bis 30.06.1997
  1. AVG § 42 heute
  2. AVG § 42 gültig ab 01.03.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. AVG § 42 gültig von 01.01.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  4. AVG § 42 gültig von 01.03.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  5. AVG § 42 gültig von 01.01.1999 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  6. AVG § 42 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998

Rechtssatz

Eine Einwendung im Sinne des § 42 Abs. 1 AVG liegt vor, wenn der Nachbar die Verletzung eines subjektiven Rechts geltend macht. Ein lediglich allgemein gehaltenes, nicht auf die konkreten Verhältnisse des Beteiligten abgestelltes Vorbringen stellt begrifflich keine Behauptung der Verletzung eines subjektivöffentlichen Rechtes im Sinne des Rechtsbegriffes einer Einwendung dar. Die Gewerbeordnung räumt den Nachbarn einer gewerblichen Betriebsanlage kein subjektiv-öffentliches Recht darauf ein, dass unabhängig von einer konkreten Gefährdung oder Belästigung iSd § 74 Abs. 2 Z 1 und Z 2 GewO 1994 die Genehmigung wegen eines sonstigen gewerberechtlichen Genehmigungshindernisses nicht erteilt würde. Die Wahrnehmung solcher öffentlicher Interessen obliegt der Gewerbebehörde allein.Eine Einwendung im Sinne des Paragraph 42, Absatz eins, AVG liegt vor, wenn der Nachbar die Verletzung eines subjektiven Rechts geltend macht. Ein lediglich allgemein gehaltenes, nicht auf die konkreten Verhältnisse des Beteiligten abgestelltes Vorbringen stellt begrifflich keine Behauptung der Verletzung eines subjektivöffentlichen Rechtes im Sinne des Rechtsbegriffes einer Einwendung dar. Die Gewerbeordnung räumt den Nachbarn einer gewerblichen Betriebsanlage kein subjektiv-öffentliches Recht darauf ein, dass unabhängig von einer konkreten Gefährdung oder Belästigung iSd Paragraph 74, Absatz 2, Ziffer eins und Ziffer 2, GewO 1994 die Genehmigung wegen eines sonstigen gewerberechtlichen Genehmigungshindernisses nicht erteilt würde. Die Wahrnehmung solcher öffentlicher Interessen obliegt der Gewerbebehörde allein.

Schlagworte

Gewerbliche Betriebsanlage, Nachbar, Nachbarrechte, Subjektives-öffentliches Recht, Einwendungen, Schutzzweck, Parteistellung, Wahrnehmung öffentlicher Interessen

Zuletzt aktualisiert am

28.08.2013
Quelle: Unabhängige Verwaltungssenate UVS, http://www.wien.gv.at/uvs/index.html
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