RS Uvs 2013/3/14 KUVS-1990/18/2012

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 14.03.2013
beobachten
merken

Index

86/01 Veterinärrecht allgemein

Norm

TSchG §4
TSchG §5 Abs2 Z10
TSchG §5 Abs2 Z13
TSchG §37
  1. TSchG § 4 heute
  2. TSchG § 4 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2024
  3. TSchG § 4 gültig von 01.01.2019 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2018
  4. TSchG § 4 gültig von 22.12.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2018
  5. TSchG § 4 gültig von 26.04.2017 bis 21.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2017
  6. TSchG § 4 gültig von 01.02.2008 bis 25.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2008
  7. TSchG § 4 gültig von 01.01.2005 bis 31.01.2008
  1. TSchG § 5 heute
  2. TSchG § 5 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2024
  3. TSchG § 5 gültig von 23.07.2024 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2024
  4. TSchG § 5 gültig von 01.09.2022 bis 22.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2022
  5. TSchG § 5 gültig von 26.04.2017 bis 31.08.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2017
  6. TSchG § 5 gültig von 29.12.2012 bis 25.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2012
  7. TSchG § 5 gültig von 01.09.2010 bis 28.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2010
  8. TSchG § 5 gültig von 01.02.2008 bis 31.08.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2008
  9. TSchG § 5 gültig von 01.08.2007 bis 31.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 54/2007
  10. TSchG § 5 gültig von 01.01.2005 bis 31.07.2007
  1. TSchG § 5 heute
  2. TSchG § 5 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2024
  3. TSchG § 5 gültig von 23.07.2024 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2024
  4. TSchG § 5 gültig von 01.09.2022 bis 22.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2022
  5. TSchG § 5 gültig von 26.04.2017 bis 31.08.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2017
  6. TSchG § 5 gültig von 29.12.2012 bis 25.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2012
  7. TSchG § 5 gültig von 01.09.2010 bis 28.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2010
  8. TSchG § 5 gültig von 01.02.2008 bis 31.08.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2008
  9. TSchG § 5 gültig von 01.08.2007 bis 31.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 54/2007
  10. TSchG § 5 gültig von 01.01.2005 bis 31.07.2007
  1. TSchG § 37 heute
  2. TSchG § 37 gültig ab 23.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2024
  3. TSchG § 37 gültig von 01.09.2022 bis 22.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2022
  4. TSchG § 37 gültig von 26.04.2017 bis 31.08.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2017
  5. TSchG § 37 gültig von 01.02.2008 bis 25.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2008
  6. TSchG § 37 gültig von 01.01.2005 bis 31.01.2008

Rechtssatz

Gemäß § 4 Z 1 TSchG ist Halter jene Person, die ständig oder vorübergehend für ein Tier verantwortlich ist oder ein Tier in ihrer Obhut hat. Werden auf der Grundlage des § 37 Abs. 2 Tierschutzgesetz 15 Dackel, ein Irish- Setter sowie drei Katzen abgenommen, da ein Verstoß gegen § 5 Abs. 2 Z 10 und Z 13 des Tierschutzgesetzes als gegeben erachtet wird, so erfolgt die Abnahme durch Ausübung verwaltungsbehördlicher Befehls- und Zwangsgewalt und richtet sich gegen die Halterin. Die Tiere befanden sich zum Zeitpunkt der Abnahme in ihrer Obhut. Die Abnahme eines Tieres nach § 37 Tierschutzgesetz sieht als Adressaten eindeutig und ausschließlich den Halter vor, setzt die Abnahme doch begrifflich die Sachherrschaft des Halters voraus und beendet diese durch sofortigen Zwang. Der Eigentümer der abgenommenen Tiere kann somit durch eine Maßnahme nach § 37 Abs 1 Z 2 undGemäß Paragraph 4, Ziffer eins, TSchG ist Halter jene Person, die ständig oder vorübergehend für ein Tier verantwortlich ist oder ein Tier in ihrer Obhut hat. Werden auf der Grundlage des Paragraph 37, Absatz 2, Tierschutzgesetz 15 Dackel, ein Irish- Setter sowie drei Katzen abgenommen, da ein Verstoß gegen Paragraph 5, Absatz 2, Ziffer 10 und Ziffer 13, des Tierschutzgesetzes als gegeben erachtet wird, so erfolgt die Abnahme durch Ausübung verwaltungsbehördlicher Befehls- und Zwangsgewalt und richtet sich gegen die Halterin. Die Tiere befanden sich zum Zeitpunkt der Abnahme in ihrer Obhut. Die Abnahme eines Tieres nach Paragraph 37, Tierschutzgesetz sieht als Adressaten eindeutig und ausschließlich den Halter vor, setzt die Abnahme doch begrifflich die Sachherrschaft des Halters voraus und beendet diese durch sofortigen Zwang. Der Eigentümer der abgenommenen Tiere kann somit durch eine Maßnahme nach Paragraph 37, Absatz eins, Ziffer 2, und

Abs 2 TSchG in seinen Rechten nicht verletzt sein, weshalbAbsatz 2, TSchG in seinen Rechten nicht verletzt sein, weshalb

die Beschwerde zurückzuweisen war.

Mit Beschluss des Verfassungsgerichtshofes vom 21. Feber 2014, Zahl: B 183/2014-4, wurde die Behandlung der Beschwerde gegen den Bescheid des Unabhängigen Verwaltungssenates für Kärnten vom 14. März 2013, Zahl: KUVS-1990/18/2012

abgelehnt und dem Verwaltungsgerichtshof zur Entscheidung abgetreten. Mit Beschluss des Verwaltungsgerichtshofes vom 27. Juni 2014, Zahl: Ro 2014/02/0093-6, wurde sodann die Revision gegen den Beschluss des Unabhängigen Verwaltungssenates für Kärnten vom 14. März 2013, Zahl: KUVS-1990/18/2012, als unzulässig zurückgewiesen.

Schlagworte

Ausübung verwaltungsbehördlicher Befehls- und Zwangsgewalt, Obhut, Tierschutz, Halter, Eigentümer, Tierabnahme

Zuletzt aktualisiert am

18.09.2014
Quelle: Unabhängige Verwaltungssenate UVS, http://www.wien.gv.at/uvs/index.html
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten