RS Uvs 2013/4/29 KUVS-2508/7/2012

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Veröffentlicht am 29.04.2013
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Index

86 Veterinärrecht
86/01 Veterinärrecht allgemein

Norm

TSchG §4
TSchG §5 Abs2 Z10
TSchG §5 Abs2 Z13
TSchG §30
TSchG §37
  1. TSchG § 4 heute
  2. TSchG § 4 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2024
  3. TSchG § 4 gültig von 01.01.2019 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2018
  4. TSchG § 4 gültig von 22.12.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2018
  5. TSchG § 4 gültig von 26.04.2017 bis 21.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2017
  6. TSchG § 4 gültig von 01.02.2008 bis 25.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2008
  7. TSchG § 4 gültig von 01.01.2005 bis 31.01.2008
  1. TSchG § 5 heute
  2. TSchG § 5 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2024
  3. TSchG § 5 gültig von 23.07.2024 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2024
  4. TSchG § 5 gültig von 01.09.2022 bis 22.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2022
  5. TSchG § 5 gültig von 26.04.2017 bis 31.08.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2017
  6. TSchG § 5 gültig von 29.12.2012 bis 25.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2012
  7. TSchG § 5 gültig von 01.09.2010 bis 28.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2010
  8. TSchG § 5 gültig von 01.02.2008 bis 31.08.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2008
  9. TSchG § 5 gültig von 01.08.2007 bis 31.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 54/2007
  10. TSchG § 5 gültig von 01.01.2005 bis 31.07.2007
  1. TSchG § 5 heute
  2. TSchG § 5 gültig ab 01.01.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2024
  3. TSchG § 5 gültig von 23.07.2024 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2024
  4. TSchG § 5 gültig von 01.09.2022 bis 22.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2022
  5. TSchG § 5 gültig von 26.04.2017 bis 31.08.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2017
  6. TSchG § 5 gültig von 29.12.2012 bis 25.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2012
  7. TSchG § 5 gültig von 01.09.2010 bis 28.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2010
  8. TSchG § 5 gültig von 01.02.2008 bis 31.08.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2008
  9. TSchG § 5 gültig von 01.08.2007 bis 31.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 54/2007
  10. TSchG § 5 gültig von 01.01.2005 bis 31.07.2007
  1. TSchG § 37 heute
  2. TSchG § 37 gültig ab 23.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2024
  3. TSchG § 37 gültig von 01.09.2022 bis 22.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2022
  4. TSchG § 37 gültig von 26.04.2017 bis 31.08.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2017
  5. TSchG § 37 gültig von 01.02.2008 bis 25.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2008
  6. TSchG § 37 gültig von 01.01.2005 bis 31.01.2008

Rechtssatz

Am xxx wurden 15 Hunde der Rasse „Dackel“ und eine Hündin der

Rasse „Setter“ sowie drei Katzen Frau A sen., auf Grundlage

des § 37 Abs. 2 Tierschutzgesetz abgenommen, da ein Verstoß gegen § 5 Abs. 2 Z 10 und Z 13 des Tierschutzgesetzes als gegeben erachtet wurde. Die Abnahme durch Ausübung verwaltungsbehördlicher Befehls- und Zwangsgewalt richtete sich gegen Frau A sen. als Halterin. Die Tiere befanden sich zum Zeitpunkt der Abnahme in ihrer Obhut. Die Abnahme eines Tieres nach § 37 Tierschutzgesetz sieht als Adressaten eindeutig und ausschließlich den Halter vor, setzt die Abnahme doch begrifflich die Sachherrschaft des Halters voraus und beendet diese durch sofortigen Zwang. Der Halter ist auch der Adressat zentraler Vorschriften des Tierschutzgesetzes. Die Kostenfolgen für die Unterbringung der Katzen im Tierheim des Tierschutzvereines können somit die Berufungswerberin Frau A jun. als Eigentümerin dieser Katzen nicht treffen und erweist sich die ihr gegenüber ausgesprochene Verpflichtung zur Kostentragung als verfehlt.des Paragraph 37, Absatz 2, Tierschutzgesetz abgenommen, da ein Verstoß gegen Paragraph 5, Absatz 2, Ziffer 10 und Ziffer 13, des Tierschutzgesetzes als gegeben erachtet wurde. Die Abnahme durch Ausübung verwaltungsbehördlicher Befehls- und Zwangsgewalt richtete sich gegen Frau A sen. als Halterin. Die Tiere befanden sich zum Zeitpunkt der Abnahme in ihrer Obhut. Die Abnahme eines Tieres nach Paragraph 37, Tierschutzgesetz sieht als Adressaten eindeutig und ausschließlich den Halter vor, setzt die Abnahme doch begrifflich die Sachherrschaft des Halters voraus und beendet diese durch sofortigen Zwang. Der Halter ist auch der Adressat zentraler Vorschriften des Tierschutzgesetzes. Die Kostenfolgen für die Unterbringung der Katzen im Tierheim des Tierschutzvereines können somit die Berufungswerberin Frau A jun. als Eigentümerin dieser Katzen nicht treffen und erweist sich die ihr gegenüber ausgesprochene Verpflichtung zur Kostentragung als verfehlt.

Schlagworte

Tierschutz, Halter, Eigentümer, Tierabnahme, Verwahrung, Unterbringung, Tierheim, Kostentragung

Zuletzt aktualisiert am

21.03.2014
Quelle: Unabhängige Verwaltungssenate UVS, http://www.wien.gv.at/uvs/index.html
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