RS Dok 2000/11/29 94/8-BK/00

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 29.11.2000
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Norm

BDG §38 Abs2
BDG §40
PTSG §17 Abs1
PTSG §17a Abs1
  1. PTSG § 17 heute
  2. PTSG § 17 gültig ab 01.04.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2025
  3. PTSG § 17 gültig von 29.01.2020 bis 31.03.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2020
  4. PTSG § 17 gültig von 01.01.2020 bis 28.01.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2019
  5. PTSG § 17 gültig von 01.01.2020 bis 08.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2018
  6. PTSG § 17 gültig von 09.07.2019 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2019
  7. PTSG § 17 gültig von 08.01.2018 bis 08.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 60/2018
  8. PTSG § 17 gültig von 01.01.2017 bis 07.01.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2015
  9. PTSG § 17 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2015
  10. PTSG § 17 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 210/2013
  11. PTSG § 17 gültig von 01.01.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2011
  12. PTSG § 17 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  13. PTSG § 17 gültig von 31.12.2010 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  14. PTSG § 17 gültig von 18.06.2009 bis 30.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2009
  15. PTSG § 17 gültig von 21.08.2003 bis 17.06.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  16. PTSG § 17 gültig von 01.08.2001 bis 30.09.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 34/2001
  17. PTSG § 17 gültig von 01.03.2001 bis 20.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  18. PTSG § 17 gültig von 01.03.2001 bis 30.09.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2001
  19. PTSG § 17 gültig von 01.03.2001 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2001
  20. PTSG § 17 gültig von 01.10.2000 bis 28.02.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  21. PTSG § 17 gültig von 01.10.2000 bis 30.09.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 95/2000
  22. PTSG § 17 gültig von 01.10.2000 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2001
  23. PTSG § 17 gültig von 18.08.1999 bis 30.09.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  24. PTSG § 17 gültig von 18.08.1999 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/1999
  25. PTSG § 17 gültig von 13.01.1999 bis 17.08.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  26. PTSG § 17 gültig von 13.01.1999 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 31/1999
  27. PTSG § 17 gültig von 01.01.1999 bis 12.01.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  28. PTSG § 17 gültig von 01.01.1999 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 6/1999
  29. PTSG § 17 gültig von 01.05.1996 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  30. PTSG § 17 gültig von 01.05.1996 bis 30.04.1996 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 6/1999
  31. PTSG § 17 gültig von 01.05.1996 bis 30.04.1996
  1. PTSG § 17a heute
  2. PTSG § 17a gültig von 01.01.2014 bis 27.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  3. PTSG § 17a gültig ab 28.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 210/2013
  4. PTSG § 17a gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 96/2007
  5. PTSG § 17a gültig von 29.12.2007 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 96/2007
  6. PTSG § 17a gültig von 21.08.2003 bis 28.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2003
  7. PTSG § 17a gültig von 18.08.1999 bis 20.08.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/2000
  8. PTSG § 17a gültig von 18.08.1999 bis 17.08.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/1999

Schlagworte

PostBea, inhaltlich unveränderter Arbeitsplatz, bloße Änderung in der Bezeichnung der Organisationseinheit, keine Versetzung oder qualifizierte Verwendungsänderung

Rechtssatz

Da der vom BW tatsächlich ausgeübte Arbeitsplatz durch den angefochtenen Bescheid gar nicht verändert worden ist und die im Sinne des Schutzzweckes der §§ 38ff BDG bestimmenden Umstände für den BW inhaltlich unverändert bestehen geblieben sind, löst die vorgenommene Änderung der Bezeichnung der Organisationseinheit, bei der der BW seinen Dienst zu leisten hat, für sich allein nicht die Notwendigkeit einer bescheidmäßigen Verfügung aus. Derartige Personalmaßnahmen stellen vielmehr weder eine Versetzung noch eine qualifizierte Verwendungsänderung dar; sie sind daher - allenfalls - mit Weisung zu verfügen. Das bedeutet diesfalls, dass eine Bescheiderlassung im Sinne einer Feststellung nur bei Vorliegen eines rechtlichen Interesses des BW oder eines öffentlichen Interesses in Frage gekommen wäre. Da aber im Berufungsfall weder ein Interesse des BW an diesem Abspruch noch ein wichtiges dienstliches Interesse der Behörde erkennbar ist, erweist sich der angefochtene Bescheid als rechtlich nicht gedeckt und war daher ersatzlos aufzuheben. Auf das weitere Vorbringen des BW in der Berufung muss daher nicht eingegangen werden. Es wird aber bemerkt, dass das Rechtsschutzbedürfnis des BW nach Auffassung der BerK im besoldungsrechtlichen Bereich gelegen ist. Ein Abspruch darüber ist aber weder Verfahrensgegenstand noch in der Zuständigkeit der BerK gelegen.Da der vom BW tatsächlich ausgeübte Arbeitsplatz durch den angefochtenen Bescheid gar nicht verändert worden ist und die im Sinne des Schutzzweckes der Paragraphen 38 f, f, BDG bestimmenden Umstände für den BW inhaltlich unverändert bestehen geblieben sind, löst die vorgenommene Änderung der Bezeichnung der Organisationseinheit, bei der der BW seinen Dienst zu leisten hat, für sich allein nicht die Notwendigkeit einer bescheidmäßigen Verfügung aus. Derartige Personalmaßnahmen stellen vielmehr weder eine Versetzung noch eine qualifizierte Verwendungsänderung dar; sie sind daher - allenfalls - mit Weisung zu verfügen. Das bedeutet diesfalls, dass eine Bescheiderlassung im Sinne einer Feststellung nur bei Vorliegen eines rechtlichen Interesses des BW oder eines öffentlichen Interesses in Frage gekommen wäre. Da aber im Berufungsfall weder ein Interesse des BW an diesem Abspruch noch ein wichtiges dienstliches Interesse der Behörde erkennbar ist, erweist sich der angefochtene Bescheid als rechtlich nicht gedeckt und war daher ersatzlos aufzuheben. Auf das weitere Vorbringen des BW in der Berufung muss daher nicht eingegangen werden. Es wird aber bemerkt, dass das Rechtsschutzbedürfnis des BW nach Auffassung der BerK im besoldungsrechtlichen Bereich gelegen ist. Ein Abspruch darüber ist aber weder Verfahrensgegenstand noch in der Zuständigkeit der BerK gelegen.

Dokumentnummer

BEKRS_20001129_94_8_BK_00_02
Quelle: Disziplinarkommissionen, Disziplinaroberkommission, Berufungskommission Dok, https://www.ris.bka.gv.at/Dok
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