RS Dok 2004/6/7 42/9-BK/04

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 07.06.2004
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Norm

BDG §2
BDG §8
BDG §38
BDG §40
GehG §12a Abs1
  1. GehG § 12a heute
  2. GehG § 12a gültig ab 01.09.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 143/2024
  3. GehG § 12a gültig von 01.07.2022 bis 31.08.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2022
  4. GehG § 12a gültig von 01.01.2020 bis 30.06.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2020
  5. GehG § 12a gültig von 15.08.2018 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 60/2018
  6. GehG § 12a gültig von 01.07.2016 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 64/2016
  7. GehG § 12a gültig von 12.02.2015 bis 30.06.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 64/2016
  8. GehG § 12a gültig von 12.02.2015 bis 11.02.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2015
  9. GehG § 12a gültig von 12.02.2015 bis 11.02.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2015
  10. GehG § 12a gültig von 12.02.2015 bis 11.02.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2015
  11. GehG § 12a gültig von 01.01.2012 bis 11.02.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/2011
  12. GehG § 12a gültig von 01.10.2007 bis 30.06.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 165/2005
  13. GehG § 12a gültig von 01.07.2007 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 96/2007
  14. GehG § 12a gültig von 01.07.2007 bis 30.09.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 96/2007
  15. GehG § 12a gültig von 10.08.2002 bis 30.06.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2002
  16. GehG § 12a gültig von 12.08.2000 bis 09.08.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/2000
  17. GehG § 12a gültig von 14.01.2000 bis 11.08.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 6/2000
  18. GehG § 12a gültig von 01.09.1999 bis 13.01.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/1999
  19. GehG § 12a gültig von 01.10.1997 bis 31.08.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  20. GehG § 12a gültig von 01.01.1995 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 550/1994
  21. GehG § 12a gültig von 01.10.1991 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 466/1991
  22. GehG § 12a gültig von 01.01.1991 bis 30.09.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 277/1991
  23. GehG § 12a gültig von 01.01.1988 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 230/1988
  24. GehG § 12a gültig von 01.01.1984 bis 31.12.1987 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 656/1983

Schlagworte

Überstellung in andere Verwendungsgruppe einer anderen Besoldungsgruppe, Zustimmung des Beamten

Rechtssatz

Die DBeh erster Instanz verfügte mit dem Spruch des bekämpften Bescheides nach ihrer Diktion eine "Diensteinteilung" des BW, der der Besoldungsgruppe Allgemeiner Verwaltungsdienst angehört, auf einen ArbPl der Wertigkeit "M BUO 1, Funktionsgruppe 1", also auf einen ArbPl der Besoldungsgruppe "Militärischer Dienst". Eine derartige Personalmaßnahme stellt aber nach § 12a Abs. 1 GG eine "Überstellung" dar, die - unter Beachtung der Bestimmung des § 8 BDG - durch "Ernennung" vorzunehmen ist. Ernennung ist nach § 2 Abs. 1 BDG die bescheidmäßige Verleihung einer Planstelle. Keiner Ernennung bedarf es zur Erlangung einer Planstelle lediglich dann, wenn die Voraussetzungen des § 2 Abs. 2 Z 1 - 3 BDG kumulativ erfüllt sind.Die DBeh erster Instanz verfügte mit dem Spruch des bekämpften Bescheides nach ihrer Diktion eine "Diensteinteilung" des BW, der der Besoldungsgruppe Allgemeiner Verwaltungsdienst angehört, auf einen ArbPl der Wertigkeit "M BUO 1, Funktionsgruppe 1", also auf einen ArbPl der Besoldungsgruppe "Militärischer Dienst". Eine derartige Personalmaßnahme stellt aber nach Paragraph 12 a, Absatz eins, GG eine "Überstellung" dar, die - unter Beachtung der Bestimmung des Paragraph 8, BDG - durch "Ernennung" vorzunehmen ist. Ernennung ist nach Paragraph 2, Absatz eins, BDG die bescheidmäßige Verleihung einer Planstelle. Keiner Ernennung bedarf es zur Erlangung einer Planstelle lediglich dann, wenn die Voraussetzungen des Paragraph 2, Absatz 2, Ziffer eins, - 3 BDG kumulativ erfüllt sind.

Da im vorliegenden Fall die bisherige und die neue Planstelle des BW nicht derselben VGr, ja nicht einmal derselben Besoldungsgruppe angehören, ist die hier auf Grundlage der §§ 38 und 40 BDG verfügte Personalmaßnahme rechtlich nicht gedeckt (vergleiche dazu BerK, 28.6.2001, GZ 48/8-BK/01), Ersatzlose Aufhebung.Da im vorliegenden Fall die bisherige und die neue Planstelle des BW nicht derselben VGr, ja nicht einmal derselben Besoldungsgruppe angehören, ist die hier auf Grundlage der Paragraphen 38 und 40 BDG verfügte Personalmaßnahme rechtlich nicht gedeckt (vergleiche dazu BerK, 28.6.2001, GZ 48/8-BK/01), Ersatzlose Aufhebung.

Dokumentnummer

BEKRS_20040607_42_9_BK_04_01
Quelle: Disziplinarkommissionen, Disziplinaroberkommission, Berufungskommission Dok, https://www.ris.bka.gv.at/Dok
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