RS Dok 2004/6/15 53/9-BK/04

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 15.06.2004
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Norm

BDG §40 Abs2
GehG §30 Abs5
  1. GehG § 30 heute
  2. GehG § 30 gültig ab 01.07.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2025
  3. GehG § 30 gültig von 01.01.2025 bis 30.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/2024
  4. GehG § 30 gültig von 01.01.2024 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 166/2023
  5. GehG § 30 gültig von 01.01.2023 bis 31.12.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 205/2022
  6. GehG § 30 gültig von 01.01.2022 bis 31.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 224/2021
  7. GehG § 30 gültig von 01.01.2021 bis 31.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2020
  8. GehG § 30 gültig von 01.01.2020 bis 31.12.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2019
  9. GehG § 30 gültig von 01.01.2019 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 102/2018
  10. GehG § 30 gültig von 01.01.2019 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 167/2017
  11. GehG § 30 gültig von 01.01.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 167/2017
  12. GehG § 30 gültig von 01.01.2018 bis 31.12.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2016
  13. GehG § 30 gültig von 01.01.2018 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 64/2016
  14. GehG § 30 gültig von 01.01.2017 bis 31.12.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 119/2016
  15. GehG § 30 gültig von 01.01.2017 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 64/2016
  16. GehG § 30 gültig von 01.01.2017 bis 11.02.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2015
  17. GehG § 30 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2015
  18. GehG § 30 gültig von 01.01.2016 bis 11.02.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2015
  19. GehG § 30 gültig von 01.01.2016 bis 11.02.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/2015
  20. GehG § 30 gültig von 12.02.2015 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 64/2016
  21. GehG § 30 gültig von 12.02.2015 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 64/2016
  22. GehG § 30 gültig von 12.02.2015 bis 11.02.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2015
  23. GehG § 30 gültig von 12.02.2015 bis 11.02.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2015
  24. GehG § 30 gültig von 01.01.2015 bis 11.02.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2015
  25. GehG § 30 gültig von 01.01.2015 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 8/2014
  26. GehG § 30 gültig von 01.01.2015 bis 28.02.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  27. GehG § 30 gültig von 01.03.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 8/2014
  28. GehG § 30 gültig von 01.01.2013 bis 28.02.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 120/2012
  29. GehG § 30 gültig von 01.01.2013 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/2011
  30. GehG § 30 gültig von 01.02.2012 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/2011
  31. GehG § 30 gültig von 01.01.2012 bis 31.01.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/2011
  32. GehG § 30 gültig von 01.01.2012 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  33. GehG § 30 gültig von 01.01.2012 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2009
  34. GehG § 30 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  35. GehG § 30 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2009
  36. GehG § 30 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2008
  37. GehG § 30 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 96/2007
  38. GehG § 30 gültig von 01.01.2009 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2008
  39. GehG § 30 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 96/2007
  40. GehG § 30 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 166/2006
  41. GehG § 30 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 165/2005
  42. GehG § 30 gültig von 01.01.2007 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 166/2006
  43. GehG § 30 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 165/2005
  44. GehG § 30 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 176/2004
  45. GehG § 30 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2003
  46. GehG § 30 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 7/2003
  47. GehG § 30 gültig von 29.05.2002 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2002
  48. GehG § 30 gültig von 01.01.2002 bis 28.05.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2000
  49. GehG § 30 gültig von 01.01.2000 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 6/2000
  50. GehG § 30 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 9/1999
  51. GehG § 30 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  52. GehG § 30 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1996
  53. GehG § 30 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 43/1995
  54. GehG § 30 gültig von 01.01.1997 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1996
  55. GehG § 30 gültig von 01.01.1997 bis 31.12.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 820/1995
  56. GehG § 30 gültig von 01.06.1996 bis 31.12.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1996
  57. GehG § 30 gültig von 01.01.1996 bis 31.05.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 820/1995
  58. GehG § 30 gültig von 01.01.1995 bis 31.12.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 43/1995
  59. GehG § 30 gültig von 01.01.1995 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 550/1994
  60. GehG § 30 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 16/1994
  61. GehG § 30 gültig von 01.01.1993 bis 31.12.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 873/1992
  62. GehG § 30 gültig von 01.01.1992 bis 31.12.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 12/1992
  63. GehG § 30 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.1991 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 22/1991
  64. GehG § 30 gültig von 01.01.1990 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 737/1988
  65. GehG § 30 gültig von 01.01.1989 bis 31.12.1989 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 737/1988
  66. GehG § 30 gültig von 01.07.1988 bis 31.12.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 288/1988
  67. GehG § 30 gültig von 01.01.1987 bis 30.06.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 237/1987
  68. GehG § 30 gültig von 01.01.1986 bis 31.12.1986 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 572/1985
  69. GehG § 30 gültig von 01.01.1985 bis 31.12.1985 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 548/1984
  70. GehG § 30 gültig von 01.01.1984 bis 31.12.1984 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 656/1983

Schlagworte

qualifizierte Verwendungsänderung, Abberufung von dauernd höherwertiger Verwendung mittels Weisung, Feststellungsbescheid, Feststellung der Rechtmäßigkeit einer Weisung

Rechtssatz

Die Einteilung des - der VGr M BO 2 angehörenden - BW mit Wirksamkeit vom 1.8.2003 auf den ArbPl der VGr M BO 1 durch den Dienstauftrag vom 28.7.2003 erfolgte rechtswirksam. Für die rechtswirksame Zuweisung eines neuen ArbPl durch den Dienststellenleiter ist es unerheblich, ob interne Verfahrensabläufe eingehalten und entsprechende Zustimmungen übergeordneter Dienststellen eingeholt wurden. Mit Wirkung vom 1.8.2003 war der BW daher auf einem ArbPl dieser VGr eingeteilt. Die Abberufung und neuerliche Einteilung auf seinem bis zum Ablauf des 31.7.2003 innegehabten ArbPl der VGr M BO 2 hätte daher in Form einer (qualifizierten und daher einer Versetzung gleichzuhaltenden) Verwendungsänderung gemäß § 40 Abs. 2 Z 1 BDG mittels Bescheid durchgeführt werden müssen, da zweifelsfrei keine Gleichwertigkeit der Arbeitsplätze gegeben ist.Die Einteilung des - der VGr M BO 2 angehörenden - BW mit Wirksamkeit vom 1.8.2003 auf den ArbPl der VGr M BO 1 durch den Dienstauftrag vom 28.7.2003 erfolgte rechtswirksam. Für die rechtswirksame Zuweisung eines neuen ArbPl durch den Dienststellenleiter ist es unerheblich, ob interne Verfahrensabläufe eingehalten und entsprechende Zustimmungen übergeordneter Dienststellen eingeholt wurden. Mit Wirkung vom 1.8.2003 war der BW daher auf einem ArbPl dieser VGr eingeteilt. Die Abberufung und neuerliche Einteilung auf seinem bis zum Ablauf des 31.7.2003 innegehabten ArbPl der VGr M BO 2 hätte daher in Form einer (qualifizierten und daher einer Versetzung gleichzuhaltenden) Verwendungsänderung gemäß Paragraph 40, Absatz 2, Ziffer eins, BDG mittels Bescheid durchgeführt werden müssen, da zweifelsfrei keine Gleichwertigkeit der Arbeitsplätze gegeben ist.

Für die Beurteilung der Gleichwertigkeit der Arbeitsplätze bzw. der Frage, ob eine Verschlechterung für den BW vorliegt, ist es völlig unerheblich, ob über besoldungsrechtliche Ansprüche des BW wie z.B. über die Zuerkennung einer Verwendungszulage, schon entschieden wurde oder nicht. Die diesbezügliche Argumentation der belangten Behörde ist verfehlt.

Dieser Umstand wurde durch die belangte Behörde verkannt. Es wurde weder das für eine Versetzung von Amts wegen erforderliche wichtige dienstliche Interesse dargelegt, noch wurden elementare Verfahrensschritte wie die schriftliche Mitteilung der in Aussicht genommenen Verwendungsänderung mit der Möglichkeit für den BW, Einwendungen vorzubringen, gesetzt.

Die mit Weisung (Dienstauftrag) vom 2.9.2003 verfügte Verwendungsänderung in Form einer Wiederzuteilung des alten ArbPl widersprach daher dem Gesetz.

Ein Antrag auf Erlassung eines Feststellungsbescheides betreffend die Rechtmäßigkeit von Weisungen, in Ansehung derer Befolgungspflicht besteht, mit dem letztendlichen Ziel, solche Weisungen zu beseitigen, ist - anders als die in § 44 Abs. 3 BDG geregelte Remonstration - von vornherein nur dort zulässig, wo derartige Weisungen in subjektive Rechte des Beamten eingreifen. Als subjektives Recht, in welchem der BW vorliegendenfalls verletzt worden sein kann, kommt im vorliegenden Zusammenhang jenes auf Unterbleiben einer nach § 40 BDG in Verbindung mit § 38 leg. cit. unzulässigen Verwendungsänderung in Betracht (VwGH 28.1.2004, 2003/12/0173). Die Erlassung eines Feststellungsbescheides war daher zulässig. Es war daher festzustellen, dass der Dienstautrag vom 2.9.2003 rechtswidrig war. Diese Weisung wird in weiterer Folge aufzuheben sein.Ein Antrag auf Erlassung eines Feststellungsbescheides betreffend die Rechtmäßigkeit von Weisungen, in Ansehung derer Befolgungspflicht besteht, mit dem letztendlichen Ziel, solche Weisungen zu beseitigen, ist - anders als die in Paragraph 44, Absatz 3, BDG geregelte Remonstration - von vornherein nur dort zulässig, wo derartige Weisungen in subjektive Rechte des Beamten eingreifen. Als subjektives Recht, in welchem der BW vorliegendenfalls verletzt worden sein kann, kommt im vorliegenden Zusammenhang jenes auf Unterbleiben einer nach Paragraph 40, BDG in Verbindung mit Paragraph 38, leg. cit. unzulässigen Verwendungsänderung in Betracht (VwGH 28.1.2004, 2003/12/0173). Die Erlassung eines Feststellungsbescheides war daher zulässig. Es war daher festzustellen, dass der Dienstautrag vom 2.9.2003 rechtswidrig war. Diese Weisung wird in weiterer Folge aufzuheben sein.

Dokumentnummer

BEKRS_20040615_53_9_BK_04_01
Quelle: Disziplinarkommissionen, Disziplinaroberkommission, Berufungskommission Dok, https://www.ris.bka.gv.at/Dok
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