RS Dok 2006/11/20 76, 77/11-DOK/06

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 20.11.2006
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Norm

BDG §43 Abs2
BDG §211
SchUG §17 Abs1
SchUG §47 Abs3
SchUG §51 Abs1
  1. SchUG § 17 heute
  2. SchUG § 17 gültig ab 01.09.2028 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 227/2022
  3. SchUG § 17 gültig von 31.12.2022 bis 30.08.2028 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 227/2022
  4. SchUG § 17 gültig von 25.08.2021 bis 30.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 170/2021
  5. SchUG § 17 gültig von 08.01.2021 bis 24.08.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2021
  6. SchUG § 17 gültig von 01.09.2020 bis 07.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2019
  7. SchUG § 17 gültig von 01.09.2020 bis 31.08.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2018
  8. SchUG § 17 gültig von 01.09.2019 bis 31.08.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2018
  9. SchUG § 17 gültig von 01.09.2018 bis 31.08.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  10. SchUG § 17 gültig von 16.09.2017 bis 31.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  11. SchUG § 17 gültig von 01.09.2016 bis 15.09.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 56/2016
  12. SchUG § 17 gültig von 26.03.2015 bis 31.08.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 38/2015
  13. SchUG § 17 gültig von 01.08.2014 bis 25.03.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 48/2014
  14. SchUG § 17 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 75/2013
  15. SchUG § 17 gültig von 01.09.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 36/2012
  16. SchUG § 17 gültig von 01.09.2008 bis 31.08.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2008
  17. SchUG § 17 gültig von 13.07.2001 bis 31.08.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 78/2001
  18. SchUG § 17 gültig von 01.09.1999 bis 12.07.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 133/1998
  19. SchUG § 17 gültig von 01.02.1997 bis 31.08.1999 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 767/1996
  20. SchUG § 17 gültig von 22.07.1995 bis 31.01.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 468/1995
  21. SchUG § 17 gültig von 01.09.1994 bis 21.07.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 514/1993
  22. SchUG § 17 gültig von 01.09.1993 bis 31.08.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 514/1993
  23. SchUG § 17 gültig von 01.08.1992 bis 31.08.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 455/1992
  1. SchUG § 47 heute
  2. SchUG § 47 gültig ab 01.09.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 117/2025
  3. SchUG § 47 gültig von 10.07.2014 bis 31.08.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 48/2014
  4. SchUG § 47 gültig von 01.01.2014 bis 09.07.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 75/2013
  5. SchUG § 47 gültig von 01.09.2011 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 73/2011
  6. SchUG § 47 gültig von 01.09.1994 bis 31.08.2011 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 514/1993
  7. SchUG § 47 gültig von 06.09.1986 bis 31.08.1994
  1. SchUG § 51 heute
  2. SchUG § 51 gültig ab 08.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 19/2021
  3. SchUG § 51 gültig von 01.09.2016 bis 07.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 56/2016
  4. SchUG § 51 gültig von 01.09.2010 bis 31.08.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 52/2010
  5. SchUG § 51 gültig von 01.09.2005 bis 31.08.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 91/2005
  6. SchUG § 51 gültig von 01.09.1994 bis 31.08.2005 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 514/1993
  7. SchUG § 51 gültig von 06.09.1986 bis 31.08.1994

Schlagworte

Professor, Professorin, Erziehung, Erziehungsarbeit, beleidigende Äußerung, unpädagogisches Verhalten

Rechtssatz

Es ist nicht Aufgabe einer Lehrkraft im Fach Mathematik, den Schüler/innen ungenügende Deutschkenntnisse vorzuwerfen, und zwar insbesondere dann nicht, wenn ein/e Schüler/in eine Frage zum Fach stellt, vielmehr hat sie diese Frage nach bestmöglichem Wissen zu beantworten. Dass die Frage unverständlich gewesen sei, wurde nicht behauptet. Selbst in einem solchen Fall ist von einer pädagogisch geschulten Lehrkraft eine andere Reaktion als "Lern Deidsch, wir san do ned in da Türkei" nicht nur zu erwarten, sondern Pflicht. Darüber hinaus ist die fehlerlose oder auch nur gute Kenntnis der deutschen Sprache nicht Voraussetzung dafür, an einer österreichischen Schule unterrichtet zu werden, sondern es sind den Schüler/innen diese Kenntnisse im Pflichtfach Deutsch beizubringen, welches ja überflüssig wäre, wären alle Schüler der deutschen Sprache bereits fehlerfrei mächtig.

Die Besch hat mit dieser Aussage eine unzutreffende persönliche Meinung - und diese dem Schüler gegenüber in abwertender Weise - zum Ausdruck gebracht, welches Verhalten die DK erster Instanz zu Recht unter § 47 Abs. 3, Tatbestand 2, SchUG subsumiert hat.Die Besch hat mit dieser Aussage eine unzutreffende persönliche Meinung - und diese dem Schüler gegenüber in abwertender Weise - zum Ausdruck gebracht, welches Verhalten die DK erster Instanz zu Recht unter Paragraph 47, Absatz 3,, Tatbestand 2, SchUG subsumiert hat.

DK: Geldstrafe 2 MB (Ber d Besch u d DA)

DOK: Bestätigung

Dokumentnummer

DOKRS_20061120_76_77_11_DOK_06_02
Quelle: Disziplinarkommissionen, Disziplinaroberkommission, Berufungskommission Dok, https://www.ris.bka.gv.at/Dok
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