RS Dok 2010/6/8 92/10-DOK/09

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 08.06.2010
beobachten
merken

Norm

BDG §53 Abs2 Z4
BDG §92 Abs1 Z1
GehG §20b
  1. GehG § 20b heute
  2. GehG § 20b gültig ab 01.04.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2025
  3. GehG § 20b gültig von 01.01.2025 bis 31.03.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 143/2024
  4. GehG § 20b gültig von 29.01.2020 bis 31.12.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 153/2020
  5. GehG § 20b gültig von 08.01.2018 bis 28.01.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 60/2018
  6. GehG § 20b gültig von 01.01.2013 bis 07.01.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 210/2013
  7. GehG § 20b gültig von 01.01.2009 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2008
  8. GehG § 20b gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 96/2007
  9. GehG § 20b gültig von 01.01.2007 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 166/2006
  10. GehG § 20b gültig von 01.01.2007 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2005
  11. GehG § 20b gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2003
  12. GehG § 20b gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2000
  13. GehG § 20b gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 127/1999
  14. GehG § 20b gültig von 01.01.2001 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2000
  15. GehG § 20b gültig von 01.05.1995 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 522/1995
  16. GehG § 20b gültig von 01.05.1995 bis 30.04.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 297/1995
  17. GehG § 20b gültig von 01.07.1988 bis 30.04.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 288/1988
  18. GehG § 20b gültig von 01.09.1987 bis 30.06.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 237/1987
  19. GehG § 20b gültig von 01.01.1984 bis 31.08.1987 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 656/1983

Schlagworte

ExekutivBea, Änderung des Wohnsitzes, Meldepflicht, unrechtmäßiger Bezug von Fahrtkostenzuschuss, grobe Fahrlässigkeit

Rechtssatz

Es zählt zu den Obliegenheiten jedes Bea, die sich aus seinem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis ergebenden grundlegenden Pflichten zu kennen. Das Nicht-Kennen der Bestimmungen über die Meldepflichten (hier: betreffend die Änderung des Wohnsitzes) schützt den Bea nicht vor Strafe.

Dem Besch war bekannt, dass er in den Monaten vor dem Wohnsitzwechsel einen Fahrtkostenzuschuss bezogen hat. Auch aus diesem Grund hätte er sich seiner damit verbundenen Informationspflicht erinnern und dieser durch Meldung jeder Änderung seines Wohnsitzes bei seiner zuständigen DBeh nachkommen müssen. Darüber hinaus hätte der Besch seine monatlichen Bezugsnachweise überprüfen müssen, wodurch er hätte festgestellt können, dass ihm ein Übergenuss zu Unrecht überwiesen wurde. Dass er die seine Bezugszettel enthaltenen Kuverts nicht geöffnet und demzufolge deren Inhalt auch nicht auf seine Nachvollziehbarkeit überprüft hat, kann nicht zu seinen Gunsten ausschlagen. Insgesamt muss dem Besch dadurch grobe Fahrlässigkeit und auffallende Sorglosigkeit vorgeworfen werden.

Unter Berücksichtigung der bisherigen disziplinar- und strafrechtlichen Unbescholtenheit, des Geständnisses sowie der Schadenswiedergutmachung konnte die von der Erstinstanz verhängte Geldbuße in einen Verweis umgewandelt werden.

DK: Geldbuße € 200,- (Ber d Besch)

DOK: Verweis

Zuletzt aktualisiert am

22.07.2010
Quelle: Disziplinarkommissionen, Disziplinaroberkommission, Berufungskommission Dok, https://www.ris.bka.gv.at/Dok
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten