RS Dok 2012/6/6 31/10-BK/12

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 06.06.2012
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Norm

AVG §18 Abs3
AVG §18 Abs4
E-GovG §19
  1. AVG § 18 heute
  2. AVG § 18 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  3. AVG § 18 gültig von 01.03.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  4. AVG § 18 gültig von 01.01.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  5. AVG § 18 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  6. AVG § 18 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  7. AVG § 18 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995
  1. AVG § 18 heute
  2. AVG § 18 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  3. AVG § 18 gültig von 01.03.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  4. AVG § 18 gültig von 01.01.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  5. AVG § 18 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  6. AVG § 18 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  7. AVG § 18 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995
  1. E-GovG § 19 heute
  2. E-GovG § 19 gültig ab 28.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2018
  3. E-GovG § 19 gültig von 25.05.2018 bis 27.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 32/2018
  4. E-GovG § 19 gültig von 01.07.2016 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 50/2016
  5. E-GovG § 19 gültig von 01.01.2008 bis 30.06.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 7/2008
  6. E-GovG § 19 gültig von 01.03.2004 bis 31.12.2007

Schlagworte

Bescheid, elektronische Ausfertigung, Amtssignatur

Rechtssatz

Das Fehlen der ordnungsgemäßen Ausfertigung eines Bescheides ist als wesentlicher Fehler zu werten, der laut Judikatur und Rechtsprechung zur absoluten Nichtigkeit des (erlassenen) Bescheides führt, d.h. also bewirkt, dass ein Bescheid gar nicht vorliegt und daher als solcher nicht überprüft werden kann (vgl. Walter/Kolonovits/Muzak/Stöger, Grundriss des österreichischen Verwaltungsverfahrens (2011) 9. Auflage, Rz 193 ff, 440, 442 und 447 bzw. BerK 18.12.2006, GZ 210/12-BK/06; VwGH 15.12.1993, 93/12/0221). Die Zustellung der Ausfertigung der angefochtenen Erledigung an den BW zu Handen seines Vertreters bewirkte daher keine Bescheiderlassung, weshalb die vorliegende – gegen einen „Nichtbescheid“ – erhobene Berufung sich als unzulässig erweist (ähnlich VwGH 15.12.2010, 2009/12/0195).Das Fehlen der ordnungsgemäßen Ausfertigung eines Bescheides ist als wesentlicher Fehler zu werten, der laut Judikatur und Rechtsprechung zur absoluten Nichtigkeit des (erlassenen) Bescheides führt, d.h. also bewirkt, dass ein Bescheid gar nicht vorliegt und daher als solcher nicht überprüft werden kann vergleiche Walter/Kolonovits/Muzak/Stöger, Grundriss des österreichischen Verwaltungsverfahrens (2011) 9. Auflage, Rz 193 ff, 440, 442 und 447 bzw. BerK 18.12.2006, GZ 210/12-BK/06; VwGH 15.12.1993, 93/12/0221). Die Zustellung der Ausfertigung der angefochtenen Erledigung an den BW zu Handen seines Vertreters bewirkte daher keine Bescheiderlassung, weshalb die vorliegende – gegen einen „Nichtbescheid“ – erhobene Berufung sich als unzulässig erweist (ähnlich VwGH 15.12.2010, 2009/12/0195).

Zuletzt aktualisiert am

19.06.2012
Quelle: Disziplinarkommissionen, Disziplinaroberkommission, Berufungskommission Dok, https://www.ris.bka.gv.at/Dok
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