RS Lvwg 2014/3/6 VGW-123/077/10226/2014, VGW-123/077/10227/2014

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 06.03.2014
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Rechtssatznummer

12

Entscheidungsdatum

06.03.2014

Index

97 Öffentliches Auftragswesen
L72009 Beschaffung Vergabe Wien

Norm

BVergG 2006 §2
BVergG 2006 §3
BVergG 2006 §125
BVergG 2006 §129
WVRG 2014 §1
WVRG 2014 §2
WVRG 2014 §7
WVRG 2014 §11
WVRG 2014 §13
WVRG 2014 §15
WVRG 2014 §16
WVRG 2014 §20
WVRG 2014 §22
WVRG 2014 §23
WVRG 2014 §24
WVRG 2014 §25
WVRG 2014 §26
WVRG 2014 §41
  1. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.03.2016 bis 20.08.2018 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 65/2018
  2. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.01.2014 bis 29.02.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2013
  3. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.04.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2012
  4. BVergG 2006 § 2 gültig von 05.03.2010 bis 31.03.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2010
  5. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.01.2008 bis 04.03.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2007
  6. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.02.2006 bis 31.12.2007

Rechtssatz

Der erkennende Senat ist in seiner Beweiswürdigung davon ausgegangen, dass die ÖNORM B 2230, Teil 2, in Punkt 5.3.4. beim dreifachen Beschichtungsaufbau die Grundierung jeweils mitzählt, ein dreifacher Beschichtungsaufbau also etwa aus einer Grundierung, einer Zwischen- und einer Schlussbeschichtung besteht. Da die Antragstellerin eine Grundierung und eine zweifache Beschichtung angeboten hat, ist insoweit ein Widerspruch mit der zit. ÖNORM nach dem Stand des Vergabeverfahrens nicht nachvollziehbar.

Der erkennende Senat vermochte daher diesbezüglich keine Anhaltspunkte für eine etwaige Ausschreibungswidrigkeit des Angebotes zu erkennen.

Für allfällige diesbezügliche Kalkulationsmängel (etwaige Nichtkalkulation eines Arbeitsschrittes) gilt rechtlich das bereits zu vorangegangenen Positionen Ausgeführte, wonach die Antragsgegnerin eine allfällige zumindest denkmögliche signifikante Auswirkung eines allfälligen Kalkulationsmangels auf die Zusammensetzung des Gesamtpreises nicht herausgearbeitet hat und diesbezüglich daher nicht vom Vorliegen eines nicht plausibel zusammengesetzten Gesamtpreises ausgegangen werden konnte.

Schlagworte

Einsatz von Holzimprägniermitteln; Glasgewebekleber in Kombination mit anderem Glas; Abporen statt Kittüberzug; Widerspruch zu den Ausschreibungsbedingungen; Unzuverlässigkeit gegen den Rahmenvertrag

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGWI:2014:VGW.123.077.10226.2014

Zuletzt aktualisiert am

21.05.2014
Quelle: Landesverwaltungsgericht Wien LVwg Wien, http://www.verwaltungsgericht.wien.gv.at
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