RS Lvwg 2014/4/3 VGW-102/V/013/888/2014, VGW-102/V/013/889/2014, VGW-102/V/013/890/2014

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 03.04.2014
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Rechtssatznummer

3

Entscheidungsdatum

03.04.2014

Index

41/01 Sicherheitsrecht

Norm

SPG §21
SPG §54 Abs3
SPG §54a
SPG §88
SPG §90
  1. SPG § 21 heute
  2. SPG § 21 gültig ab 01.07.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2016
  3. SPG § 21 gültig von 01.03.2016 bis 30.06.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2016
  4. SPG § 21 gültig von 01.04.2012 bis 29.02.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 13/2012
  5. SPG § 21 gültig von 01.10.2000 bis 31.03.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 85/2000
  6. SPG § 21 gültig von 01.05.1993 bis 30.09.2000
  1. SPG § 54 heute
  2. SPG § 54 gültig ab 23.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2024
  3. SPG § 54 gültig von 28.12.2019 bis 22.07.2024 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 113/2019
  4. SPG § 54 gültig von 15.08.2018 bis 27.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/2018
  5. SPG § 54 gültig von 25.05.2018 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2018
  6. SPG § 54 gültig von 01.08.2016 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2016
  7. SPG § 54 gültig von 01.07.2016 bis 31.07.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2016
  8. SPG § 54 gültig von 01.03.2016 bis 30.06.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2016
  9. SPG § 54 gültig von 01.04.2012 bis 29.02.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 13/2012
  10. SPG § 54 gültig von 01.01.2010 bis 31.03.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 133/2009
  11. SPG § 54 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/2005
  12. SPG § 54 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 151/2004
  13. SPG § 54 gültig von 01.10.2000 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 85/2000
  14. SPG § 54 gültig von 01.05.1993 bis 30.09.2000
  1. SPG § 54a heute
  2. SPG § 54a gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2007
  3. SPG § 54a gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2002
  4. SPG § 54a gültig von 01.01.1998 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 105/1997
  1. SPG § 88 heute
  2. SPG § 88 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/2013
  3. SPG § 88 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2002
  4. SPG § 88 gültig von 01.01.1999 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. SPG § 88 gültig von 01.07.1996 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1996
  6. SPG § 88 gültig von 01.05.1993 bis 30.06.1996
  1. SPG § 90 heute
  2. SPG § 90 gültig ab 25.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2018
  3. SPG § 90 gültig von 01.01.2014 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 83/2013
  4. SPG § 90 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2002
  5. SPG § 90 gültig von 01.01.2000 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 146/1999
  6. SPG § 90 gültig von 01.05.1993 bis 31.12.1999

Rechtssatz

Die festgestellten, von den Beschwerdeführern als Eingriffe in ihr Privatleben empfundenen Akte wie der Besuch des Zweitbeschwerdeführers in der Untersuchungshaft und die am Anfang auch persönlichere Angelegenheiten streifenden Gesprächsinhalte sind ebenso wie die szeneadäquaten Zustimmungen zu vorgeschlagenen Tarnungs- und Verschlüsselungsmaßnahmen unverzichtbarer Bestandteil einer längerfristigen, systematischen Ermittlung, wenn diese nicht am allzu durchsichtigen Verhalten der Ermittlerin scheitern soll, und sind als solche im Hinblick auf den sicherheitspolizeilichen Zweck der Ermittlung nicht unverhältnismäßig; war es doch von erheblicher Bedeutung, angesichts des bereits angerichteten Schadens und der erfolgten Anschläge weitere gefährliche Angriffe aus dem Bereich der militanten Tierschützerszene abzuwehren. Dass hinsichtlich der von der verdeckten Ermittlerin tatsächlich kontaktierten Personen der Nachweis einer Verwicklung in Anschläge nicht gelungen ist, ist Ergebnis einer ex post-Betrachtung und daher für die ex ante zu beurteilende Rechtfertigung der verdeckten Ermittlung irrelevant.

Schlagworte

verdeckte Ermittlung; kein Akt unmittelbarer verwaltungsbehördlicher Befehls- und Zwangsgewalt; Rechtfertigung der verdeckten Ermittlung ist ex ante zu beurteilen; schlichte Rechtsverletzung ohne Befehl und Zwang bei kriminalpolizeilichen Ermittlungen – keine Zuständigkeit

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGWI:2014:VGW.102.V.013.888.2014

Zuletzt aktualisiert am

10.07.2014
Quelle: Landesverwaltungsgericht Wien LVwg Wien, http://www.verwaltungsgericht.wien.gv.at
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