RS Lvwg 2014/4/4 VGW-171/082/23155/2014

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 04.04.2014
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Rechtssatznummer

6

Entscheidungsdatum

04.04.2014

Index

L24009 Gemeindebedienstete Wien
24/01 Strafgesetzbuch

Norm

DO Wr 1994 §18 Abs2 Satz 2
DO Wr 1994 §76 Abs1 Z4
DO Wr 1994 §77 Abs3
DO Wr 1994 §94 Abs3
DO Wr 1994 §94 Abs1
StGB §146
StGB §147 Abs2
  1. StGB § 147 heute
  2. StGB § 147 gültig ab 11.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 201/2021
  3. StGB § 147 gültig von 01.01.2016 bis 10.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 154/2015
  4. StGB § 147 gültig von 01.01.2016 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 112/2015
  5. StGB § 147 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2009
  6. StGB § 147 gültig von 01.01.2005 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2004
  7. StGB § 147 gültig von 01.05.2004 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2004
  8. StGB § 147 gültig von 01.10.2002 bis 30.04.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 134/2002
  9. StGB § 147 gültig von 01.01.2002 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 130/2001
  10. StGB § 147 gültig von 01.03.1988 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 605/1987

Rechtssatz

Der Gesetzgeber hat in der Dienstrechts-Novelle 2013 durch Neufassung des § 94 Abs. 1 und § 74 Z 2 lit. c DO 1994 deutlich zum Ausdruck gebracht, in welchen – seit der Dienstrechts-Novelle 2013 zusätzlichen – Fällen (des Verdachts) einer gerichtlichen Verurteilung jedenfalls mit einer Entlassung und Suspendierung vorzugehen ist. Aus einer solchen Aufzählung im Gesetz und der von der Rechtsprechung des VwGH geforderten Einzelfallprüfung ist zu schließen, dass in den nicht genannten Fällen (einer möglichen strafbaren Handlung) jedenfalls nicht automatisch ebenfalls mit Entlassung und Suspendierung vorgegangen werden soll.Der Gesetzgeber hat in der Dienstrechts-Novelle 2013 durch Neufassung des Paragraph 94, Absatz eins und Paragraph 74, Ziffer 2, Litera c, DO 1994 deutlich zum Ausdruck gebracht, in welchen – seit der Dienstrechts-Novelle 2013 zusätzlichen – Fällen (des Verdachts) einer gerichtlichen Verurteilung jedenfalls mit einer Entlassung und Suspendierung vorzugehen ist. Aus einer solchen Aufzählung im Gesetz und der von der Rechtsprechung des VwGH geforderten Einzelfallprüfung ist zu schließen, dass in den nicht genannten Fällen (einer möglichen strafbaren Handlung) jedenfalls nicht automatisch ebenfalls mit Entlassung und Suspendierung vorgegangen werden soll.

Schlagworte

Keine Notwendigkeit einer Suspendierung aus den Gründen des § 94 Abs. 1 DO 1994; Schaden in zivilrechtlicher Diktion ein ersatzfähiger reiner Vermögensschaden; für eine Tätigkeit in bisheriger Verwendung nicht ungeeignet

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGWI:2014:VGW.171.082.23155.2014

Zuletzt aktualisiert am

05.05.2014
Quelle: Landesverwaltungsgericht Wien LVwg Wien, http://www.verwaltungsgericht.wien.gv.at
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