RS Lvwg 2014/4/8 VGW-031/V/025/4052/2014

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 08.04.2014
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Rechtssatznummer

1

Entscheidungsdatum

08.04.2014

Index

L40009 Sonstige Polizeivorschriften Wien;
L40019 Anstandsverletzung Ehrenkränkung Lärmerregung Polizeistrafen Wien
41/01 Sicherheitsrecht

Norm

WLSG §2 Abs1 lita
SPG §81 Abs1
  1. SPG § 81 heute
  2. SPG § 81 gültig ab 01.08.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2026
  3. SPG § 81 gültig von 15.08.2018 bis 31.07.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 55/2018
  4. SPG § 81 gültig von 01.08.2016 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 61/2016
  5. SPG § 81 gültig von 01.04.2012 bis 31.07.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 13/2012
  6. SPG § 81 gültig von 31.12.2005 bis 31.03.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/2005
  7. SPG § 81 gültig von 01.01.2005 bis 30.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 151/2004
  8. SPG § 81 gültig von 01.10.2002 bis 31.12.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2002
  9. SPG § 81 gültig von 01.01.2002 bis 30.09.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2001
  10. SPG § 81 gültig von 01.05.1993 bis 31.12.2001

Rechtssatz

Es kann davon ausgegangen werden, dass das Delikt des Bettelns in aufdringlicher Weise an einem öffentlichen Ort (§ 2 Abs. 1 WLSG) zumindest in der Regel mit dem Delikt der ungerechtfertigten Störung der öffentlichen Ordnung durch besonders rücksichtsloses Verhalten (§ 81 Abs. 1 SPG) verbunden ist. Eine „wertabwägende Auslegung“ dieser formal erfüllten zwei Tatbestände kann daher zu dem Ergebnis kommen, dass durch die Unterstellung der Tat unter den einen Tatbestand (hier: § 2 Abs. 1 WLSG) der deliktische Gesamtunwert des zu beurteilenden Sachverhaltes bereits für sich allein abgegolten ist.Es kann davon ausgegangen werden, dass das Delikt des Bettelns in aufdringlicher Weise an einem öffentlichen Ort (Paragraph 2, Absatz eins, WLSG) zumindest in der Regel mit dem Delikt der ungerechtfertigten Störung der öffentlichen Ordnung durch besonders rücksichtsloses Verhalten (Paragraph 81, Absatz eins, SPG) verbunden ist. Eine „wertabwägende Auslegung“ dieser formal erfüllten zwei Tatbestände kann daher zu dem Ergebnis kommen, dass durch die Unterstellung der Tat unter den einen Tatbestand (hier: Paragraph 2, Absatz eins, WLSG) der deliktische Gesamtunwert des zu beurteilenden Sachverhaltes bereits für sich allein abgegolten ist.

Schlagworte

Bettelverbot; aufdringliche Bettelei; Ordnungsstörung; Konkurrenz

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGWI:2014:VGW.031.V.025.4052.2014

Zuletzt aktualisiert am

30.09.2016
Quelle: Landesverwaltungsgericht Wien LVwg Wien, http://www.verwaltungsgericht.wien.gv.at
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