RS Lvwg 2014/6/20 VGW-151/023/11360/2014

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 20.06.2014
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Rechtssatznummer

3

Entscheidungsdatum

20.06.2014

Index

41/02 Passrecht Fremdenrecht

Norm

NAG §11 Abs2 Z4
NAG §11 Abs5
  1. NAG § 11 heute
  2. NAG § 11 gültig ab 07.03.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 206/2021
  3. NAG § 11 gültig von 19.10.2017 bis 06.03.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2017
  4. NAG § 11 gültig von 01.10.2017 bis 18.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2017
  5. NAG § 11 gültig von 01.10.2017 bis 30.09.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2017
  6. NAG § 11 gültig von 20.07.2015 bis 30.09.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2015
  7. NAG § 11 gültig von 01.01.2014 bis 19.07.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2013
  8. NAG § 11 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2012
  9. NAG § 11 gültig von 01.07.2011 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 38/2011
  10. NAG § 11 gültig von 01.01.2011 bis 30.06.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  11. NAG § 11 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2009
  12. NAG § 11 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  13. NAG § 11 gültig von 01.04.2009 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2009
  14. NAG § 11 gültig von 01.01.2006 bis 31.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2005
  15. NAG § 11 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2005
  1. NAG § 11 heute
  2. NAG § 11 gültig ab 07.03.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 206/2021
  3. NAG § 11 gültig von 19.10.2017 bis 06.03.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2017
  4. NAG § 11 gültig von 01.10.2017 bis 18.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2017
  5. NAG § 11 gültig von 01.10.2017 bis 30.09.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2017
  6. NAG § 11 gültig von 20.07.2015 bis 30.09.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2015
  7. NAG § 11 gültig von 01.01.2014 bis 19.07.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2013
  8. NAG § 11 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2012
  9. NAG § 11 gültig von 01.07.2011 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 38/2011
  10. NAG § 11 gültig von 01.01.2011 bis 30.06.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  11. NAG § 11 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2009
  12. NAG § 11 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  13. NAG § 11 gültig von 01.04.2009 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2009
  14. NAG § 11 gültig von 01.01.2006 bis 31.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2005
  15. NAG § 11 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2005

Rechtssatz

Ein wesentlicher Grund für die Aufenthaltnahme des Beschwerdeführers in Österreich sei es, dass Frau M. krank sei und der Beschwerdeführer sich demnach um sie kümmern müsse. Diesbezüglich führte Frau M. im Zuge ihrer zeugenschaftlichen Einvernahme aus, dass sie derzeit zwar der Unterstützung ihres Gatten bedürfe, die vorherrschende Einschränkung ihrer Mobilität jedoch zeitlich begrenzt sei und diese besondere Hilfsbedürftigkeit in absehbarer Zeit wegfallen würde. Aus den durch den Beschwerdeführer vorgelegten Unterlagen, insbesondere dem Patientenbrief des Krankenhauses vom 10. März 2014 geht hervor, dass die Mobilisation der Patientin in der physikalischen Therapie zu erfolgen habe und sich ihre Symptomatik bereits während des Spitalsaufenthaltes deutlich gebessert habe. Auch wurden Medikationen bis zur vollständigen Mobilität empfohlen, wobei als zeitlicher Rahmen vier Wochen angegebene wurden.

Somit steht es fest, dass die Zeugin M. zwar temporär auf fremde Hilfe angewiesen war und der Beschwerdeführer diese während dieses Zeitraumes auch entsprechend unterstützte, diese besondere Hilfebedürftigkeit jedoch nunmehr weggefallen ist bzw. in absehbarer Zeit nicht mehr bestehen wird. Dass die Zeugin M. auch noch in anderer Hinsicht der besonderen Unterstützung und Pflege durch ihren Gatten bedürfe ist im gesamten Verfahren nicht hervorgekommen und wurde derartiges auch weder durch den Beschwerdeführer noch durch die einvernommene Zeugin behauptet oder dargetan. Es steht daher fest, dass ein besonderes Abhängigkeitsverhältnis der Zeugin M. von ihrem Gatten aus gesundheitlichen Gründen nicht besteht.

Schlagworte

temporäre Erkrankung des Zusammenführenden, welche in absehbarer Zeit wegfällt, bildet keinen berücksichtigungswürdigen Umstand iSd. Art. 8 EMRK

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGWI:2014:VGW.151.023.11360.2014

Zuletzt aktualisiert am

08.01.2015
Quelle: Landesverwaltungsgericht Wien LVwg Wien, http://www.verwaltungsgericht.wien.gv.at
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