RS Lvwg 2014/6/20 VGW-122/008/20142/2014

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 20.06.2014
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Rechtssatznummer

3

Entscheidungsdatum

20.06.2014

Index

50/01 Gewerbeordnung

Norm

GewO 1994 §360 Abs1
GewO 1994 §366 Abs1 Z3
  1. GewO 1994 § 366 heute
  2. GewO 1994 § 366 gültig ab 28.04.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 204/2022
  3. GewO 1994 § 366 gültig von 01.10.2018 bis 27.04.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 45/2018
  4. GewO 1994 § 366 gültig von 01.05.2018 bis 30.09.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/2017
  5. GewO 1994 § 366 gültig von 29.03.2016 bis 30.04.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/2015
  6. GewO 1994 § 366 gültig von 10.07.2015 bis 28.03.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 81/2015
  7. GewO 1994 § 366 gültig von 27.03.2015 bis 09.07.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 18/2015
  8. GewO 1994 § 366 gültig von 14.09.2012 bis 26.03.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 85/2012
  9. GewO 1994 § 366 gültig von 19.08.2010 bis 13.09.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 66/2010
  10. GewO 1994 § 366 gültig von 16.06.2010 bis 18.08.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2010
  11. GewO 1994 § 366 gültig von 27.02.2008 bis 15.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 42/2008
  12. GewO 1994 § 366 gültig von 15.01.2005 bis 26.02.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 131/2004
  13. GewO 1994 § 366 gültig von 01.12.2004 bis 14.01.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 131/2004
  14. GewO 1994 § 366 gültig von 01.01.2002 bis 30.11.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2001
  15. GewO 1994 § 366 gültig von 01.09.2000 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/2000
  16. GewO 1994 § 366 gültig von 11.08.2000 bis 31.08.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/2000
  17. GewO 1994 § 366 gültig von 19.03.1994 bis 10.08.2000

Rechtssatz

Da es sich nach der ständigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes (vgl. etwa VwGH vom 24.05.2006, Zl. 2006/04/0033) bei der vor Erlassung des Bescheides erlassenen Verfahrensanordnung um eine nicht gesondert anfechtbare Verfahrensanordnung handelt, die nur den Gang des Verfahrens regelt, und einer solchen Verfahrensanordnung demnach kein Bescheidcharakter zukommt, ist ein Rechtsmittel dagegen nicht zulässig. Darüber hinaus ist eine auf § 360 Abs. 1 erster Satz ergangene Verfahrensanordnung auch nicht als Ausübung unmittelbarer verwaltungsbehördlicher Befehls- und Zwangsgewalt zu qualifizieren  (vgl. VwGH vom 15.09.1999, Zl. 99/04/0114), weshalb auch eine Maßnahmenbeschwerde gegen eine solche Verfahrensanordnung unzulässig ist. Aus allen diesen Gründen war das Rechtsmittel als unzulässig zurückzuweisen.Da es sich nach der ständigen Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes vergleiche etwa VwGH vom 24.05.2006, Zl. 2006/04/0033) bei der vor Erlassung des Bescheides erlassenen Verfahrensanordnung um eine nicht gesondert anfechtbare Verfahrensanordnung handelt, die nur den Gang des Verfahrens regelt, und einer solchen Verfahrensanordnung demnach kein Bescheidcharakter zukommt, ist ein Rechtsmittel dagegen nicht zulässig. Darüber hinaus ist eine auf Paragraph 360, Absatz eins, erster Satz ergangene Verfahrensanordnung auch nicht als Ausübung unmittelbarer verwaltungsbehördlicher Befehls- und Zwangsgewalt zu qualifizieren  vergleiche VwGH vom 15.09.1999, Zl. 99/04/0114), weshalb auch eine Maßnahmenbeschwerde gegen eine solche Verfahrensanordnung unzulässig ist. Aus allen diesen Gründen war das Rechtsmittel als unzulässig zurückzuweisen.

Schlagworte

einstweilige Zwangs- und Sicherungsmaßnahmen; Sach- und Rechtslage im Entscheidungszeitpunkt; vergangenheitsbezogene Feststellung; Verfahrensanordnung nicht gesondert anfechtbar

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGWI:2014:VGW.122.008.20142.2014

Zuletzt aktualisiert am

08.07.2014
Quelle: Landesverwaltungsgericht Wien LVwg Wien, http://www.verwaltungsgericht.wien.gv.at
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