RS Lvwg 2014/8/18 VGW-122/008/28421/2014

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 18.08.2014
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Rechtssatznummer

1

Entscheidungsdatum

18.08.2014

Index

50/01 Gewerbeordnung

Norm

GewO 1994 §359 Abs2
GewO 1994 §359 Abs3
  1. GewO 1994 § 359 heute
  2. GewO 1994 § 359 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 85/2013
  3. GewO 1994 § 359 gültig von 29.05.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 85/2013
  4. GewO 1994 § 359 gültig von 01.09.2005 bis 28.05.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 85/2005
  5. GewO 1994 § 359 gültig von 01.12.2004 bis 31.08.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 131/2004
  6. GewO 1994 § 359 gültig von 01.09.2000 bis 30.11.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/2000
  7. GewO 1994 § 359 gültig von 01.07.1997 bis 31.08.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 63/1997
  8. GewO 1994 § 359 gültig von 19.03.1994 bis 30.06.1997
  1. GewO 1994 § 359 heute
  2. GewO 1994 § 359 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 85/2013
  3. GewO 1994 § 359 gültig von 29.05.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 85/2013
  4. GewO 1994 § 359 gültig von 01.09.2005 bis 28.05.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 85/2005
  5. GewO 1994 § 359 gültig von 01.12.2004 bis 31.08.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 131/2004
  6. GewO 1994 § 359 gültig von 01.09.2000 bis 30.11.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/2000
  7. GewO 1994 § 359 gültig von 01.07.1997 bis 31.08.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 63/1997
  8. GewO 1994 § 359 gültig von 19.03.1994 bis 30.06.1997

Rechtssatz

Aus der Zusammenschau der Bestimmungen des § 359 Abs. 2 und 3 GewO ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin als Partei (im Hinblick auf ihre Einwendung betreffend Lärmbelästigungen hat sie ihre Parteistellung hinsichtlich dieses Punktes bewahrt) zwar ein subjektives Recht auf Zustellung des Bescheides, nicht jedoch ein subjektives Recht auf Zustellung jener Unterlagen, die einen integrierenden Bestandteil des Bescheides bilden, hat. Entgegen dem Beschwerdevorbringen hat die Verwaltungsbehörde der Beschwerdeführerin sohin keine Unterlagen „vorenthalten“ – die Behörde hatte ihr diese vielmehr ex lege (vgl. § 359 Abs. 2 GewO) nicht zuzustellen.Aus der Zusammenschau der Bestimmungen des Paragraph 359, Absatz 2 und 3 GewO ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin als Partei (im Hinblick auf ihre Einwendung betreffend Lärmbelästigungen hat sie ihre Parteistellung hinsichtlich dieses Punktes bewahrt) zwar ein subjektives Recht auf Zustellung des Bescheides, nicht jedoch ein subjektives Recht auf Zustellung jener Unterlagen, die einen integrierenden Bestandteil des Bescheides bilden, hat. Entgegen dem Beschwerdevorbringen hat die Verwaltungsbehörde der Beschwerdeführerin sohin keine Unterlagen „vorenthalten“ – die Behörde hatte ihr diese vielmehr ex lege vergleiche Paragraph 359, Absatz 2, GewO) nicht zuzustellen.

Schlagworte

keine Beschwerdelegitimation; kein Recht der Nachbarin auf Zustellung jener Unterlagen, die einen integrierenden Bestandteil des Bescheides bilden

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGWI:2014:VGW.122.008.28421.2014

Zuletzt aktualisiert am

12.09.2014
Quelle: Landesverwaltungsgericht Wien LVwg Wien, http://www.verwaltungsgericht.wien.gv.at
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