RS Lvwg 2014/10/30 VGW-021/036/27871/2014

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 30.10.2014
beobachten
merken

Rechtssatznummer

1

Entscheidungsdatum

30.10.2014

Index

50/01 Gewerbeordnung
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

GewO 1994 §367 Z25
AVG §32
VStG §19
  1. GewO 1994 § 367 heute
  2. GewO 1994 § 367 gültig ab 01.11.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 66/2025
  3. GewO 1994 § 367 gültig von 01.10.2018 bis 31.10.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 45/2018
  4. GewO 1994 § 367 gültig von 01.05.2018 bis 30.09.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/2017
  5. GewO 1994 § 367 gültig von 01.01.2018 bis 30.04.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/2017
  6. GewO 1994 § 367 gültig von 18.07.2017 bis 31.12.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 94/2017
  7. GewO 1994 § 367 gültig von 29.12.2015 bis 17.07.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/2015
  8. GewO 1994 § 367 gültig von 10.07.2015 bis 28.12.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 81/2015
  9. GewO 1994 § 367 gültig von 12.07.2013 bis 09.07.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 125/2013
  10. GewO 1994 § 367 gültig von 14.09.2012 bis 11.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 85/2012
  11. GewO 1994 § 367 gültig von 01.01.2011 bis 13.09.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010
  12. GewO 1994 § 367 gültig von 19.08.2010 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 66/2010
  13. GewO 1994 § 367 gültig von 16.06.2010 bis 18.08.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2010
  14. GewO 1994 § 367 gültig von 01.01.2009 bis 15.06.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2008
  15. GewO 1994 § 367 gültig von 27.02.2008 bis 31.12.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 42/2008
  16. GewO 1994 § 367 gültig von 30.06.2007 bis 26.02.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2007
  17. GewO 1994 § 367 gültig von 15.01.2005 bis 29.06.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 131/2004
  18. GewO 1994 § 367 gültig von 30.11.2004 bis 14.01.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 131/2004
  19. GewO 1994 § 367 gültig von 15.06.2003 bis 29.11.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2002
  20. GewO 1994 § 367 gültig von 01.08.2002 bis 14.06.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2002
  21. GewO 1994 § 367 gültig von 01.01.2002 bis 31.07.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 136/2001
  22. GewO 1994 § 367 gültig von 01.09.2000 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/2000
  23. GewO 1994 § 367 gültig von 01.07.1997 bis 31.08.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 63/1997
  24. GewO 1994 § 367 gültig von 19.03.1994 bis 30.06.1997

Rechtssatz

Zum Vorbringen der Vertreterin des Bf, bei der Auflage Nr. 18 sei kein bestimmter Intervallzeitraum angegeben, sie würden diese Auflage so lesen, dass ein solcher Befund nur einmal pro Jahr zu erstellen sei (und sei daher im Jahr 2013 noch Zeit gewesen) ist anzumerken, dass die im vierten Satz der Auflage Nr. 18 des Bescheides vom 14.10.2011 durch das Merkmal „einmal jährlich“ ausgedrückte Jahresfrist mit der durchgeführten Kapazitätskontrolle bzw. dem der Kapazitätskontrolle entsprechenden Tag im Jahr zu laufen beginnt. Bei der Berechnung der Jahresfrist ist in Ermangelung einer anderslautenden Regelung die Bestimmung des § 32 AVG heranzuziehen, sodass sich das angefochtene Straferkenntnis hinsichtlich der Festlegung des Endes der in Rede stehenden Frist als nicht rechtswidrig erweist (vgl. zum Ausdruck „mindestens einmal monatlich“ das Erkenntnis des VwGH vom 11.10.1983, Zl. 1181/80, VwSlg. 11177A/1983).Zum Vorbringen der Vertreterin des Bf, bei der Auflage Nr. 18 sei kein bestimmter Intervallzeitraum angegeben, sie würden diese Auflage so lesen, dass ein solcher Befund nur einmal pro Jahr zu erstellen sei (und sei daher im Jahr 2013 noch Zeit gewesen) ist anzumerken, dass die im vierten Satz der Auflage Nr. 18 des Bescheides vom 14.10.2011 durch das Merkmal „einmal jährlich“ ausgedrückte Jahresfrist mit der durchgeführten Kapazitätskontrolle bzw. dem der Kapazitätskontrolle entsprechenden Tag im Jahr zu laufen beginnt. Bei der Berechnung der Jahresfrist ist in Ermangelung einer anderslautenden Regelung die Bestimmung des Paragraph 32, AVG heranzuziehen, sodass sich das angefochtene Straferkenntnis hinsichtlich der Festlegung des Endes der in Rede stehenden Frist als nicht rechtswidrig erweist vergleiche zum Ausdruck „mindestens einmal monatlich“ das Erkenntnis des VwGH vom 11.10.1983, Zl. 1181/80, VwSlg. 11177A/1983).

Schlagworte

Berechnung von Jahresfristen in Bescheiden, § 32 AVG anwendbar

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGWI:2014:VGW.021.036.27871.2014

Zuletzt aktualisiert am

18.11.2014
Quelle: Landesverwaltungsgericht Wien LVwg Wien, http://www.verwaltungsgericht.wien.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten