RS Lvwg 2014/11/13 VGW-151/046/26747/2014

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 13.11.2014
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Rechtssatznummer

2

Entscheidungsdatum

13.11.2014

Index

41/02 Passrecht Fremdenrecht
E3L E02100000
E3L E05100000
E3L E19100000
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

NAG §54 Abs1
NAG §55
32004L0038 Unionsbürger-RL Art 10
VwGVG §8 Abs1
VwGVG §31 Abs1
  1. NAG § 54 heute
  2. NAG § 54 gültig ab 19.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2017
  3. NAG § 54 gültig von 01.10.2017 bis 18.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2017
  4. NAG § 54 gültig von 01.07.2011 bis 30.09.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 38/2011
  5. NAG § 54 gültig von 01.01.2010 bis 30.06.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2009
  6. NAG § 54 gültig von 01.01.2010 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  7. NAG § 54 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2009
  1. NAG § 55 heute
  2. NAG § 55 gültig ab 19.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2017
  3. NAG § 55 gültig von 01.10.2017 bis 18.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2017
  4. NAG § 55 gültig von 20.07.2015 bis 30.09.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2015
  5. NAG § 55 gültig von 01.01.2014 bis 19.07.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2012
  6. NAG § 55 gültig von 01.07.2011 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 38/2011
  7. NAG § 55 gültig von 01.01.2010 bis 30.06.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  8. NAG § 55 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2009

Rechtssatz

Gegenständlich hat die belangte Behörde binnen der ihr nach Art. 10 Abs. 1 der Freizügigkeitsrichtlinie zur Verfügung stehenden Frist von sechs Monaten den am 16.9.2013 gestellten Antrag des Beschwerdeführers insofern erledigt, als sie in Verneinung des Aufenthaltsrechts des Beschwerdeführers - wie vom VwGH mit Erkenntnis vom 17.11.2011, 2009/21/0378, vorgezeichnet - gemäß § 55 Abs. 3 NAG vorgegangen ist und am 22.11.2013 den Akt an die fremdenpolizeiliche Behörde zum Zweck einer möglichen Aufenthaltsbeendigung übermittelt hat, wovon der Beschwerdeführer in Kenntnis gesetzt wurde. Daran vermag der Umstand, dass die fremdenpolizeiliche Behörde in der Folge keine aufenthaltsbeendende Maßnahme getroffen und den Akt am 12.12.2013 wieder an die belangte Behörde rückübermittelt hat, nichts zu ändern.Gegenständlich hat die belangte Behörde binnen der ihr nach Artikel 10, Absatz eins, der Freizügigkeitsrichtlinie zur Verfügung stehenden Frist von sechs Monaten den am 16.9.2013 gestellten Antrag des Beschwerdeführers insofern erledigt, als sie in Verneinung des Aufenthaltsrechts des Beschwerdeführers - wie vom VwGH mit Erkenntnis vom 17.11.2011, 2009/21/0378, vorgezeichnet - gemäß Paragraph 55, Absatz 3, NAG vorgegangen ist und am 22.11.2013 den Akt an die fremdenpolizeiliche Behörde zum Zweck einer möglichen Aufenthaltsbeendigung übermittelt hat, wovon der Beschwerdeführer in Kenntnis gesetzt wurde. Daran vermag der Umstand, dass die fremdenpolizeiliche Behörde in der Folge keine aufenthaltsbeendende Maßnahme getroffen und den Akt am 12.12.2013 wieder an die belangte Behörde rückübermittelt hat, nichts zu ändern.

Schlagworte

Zurückweisung der Säumnisbeschwerde mangels Säumnis; Aufenthaltskarte nicht als Bescheid zu qualifizierende Urkunde

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGWI:2014:VGW.151.046.26747.2014

Zuletzt aktualisiert am

26.01.2015
Quelle: Landesverwaltungsgericht Wien LVwg Wien, http://www.verwaltungsgericht.wien.gv.at
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