RS Lvwg 2015/3/16 VGW-151/082/33086/2014, VGW 151/082/33079/2014, VGW 151/082/33078/2014, VGW 151/08

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 16.03.2015
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Rechtssatznummer

11

Entscheidungsdatum

16.03.2015

Index

41/02 Passrecht Fremdenrecht
60/04 Arbeitsrecht allgemein
62 Arbeitsmarktverwaltung
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

NAG §62
NAG §69
AuslBG §1
AuslBG §2
VwGVG §28
AVG §52 Abs2
AVG §53b
AVG §76
  1. NAG § 62 heute
  2. NAG § 62 gültig ab 23.03.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2020
  3. NAG § 62 gültig von 19.10.2017 bis 22.03.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2017
  4. NAG § 62 gültig von 01.10.2017 bis 18.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2017
  5. NAG § 62 gültig von 18.04.2013 bis 30.09.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2013
  6. NAG § 62 gültig von 01.01.2006 bis 17.04.2013
  1. NAG § 69 heute
  2. NAG § 69 gültig ab 01.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2025
  3. NAG § 69 gültig von 01.09.2018 bis 30.11.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 56/2018
  4. NAG § 69 gültig von 19.10.2017 bis 31.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2017
  5. NAG § 69 gültig von 01.10.2017 bis 18.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2017
  6. NAG § 69 gültig von 01.01.2010 bis 30.09.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  7. NAG § 69 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2009
  1. AuslBG § 1 heute
  2. AuslBG § 1 gültig ab 12.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2026
  3. AuslBG § 1 gültig von 21.04.2023 bis 11.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 43/2023
  4. AuslBG § 1 gültig von 01.05.2021 bis 20.04.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 54/2021
  5. AuslBG § 1 gültig von 01.09.2018 bis 30.04.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 56/2018
  6. AuslBG § 1 gültig von 01.07.2011 bis 31.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 25/2011
  7. AuslBG § 1 gültig von 01.01.2008 bis 30.06.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 78/2007
  8. AuslBG § 1 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 157/2005
  9. AuslBG § 1 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2005
  10. AuslBG § 1 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 133/2003
  11. AuslBG § 1 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 126/2002
  12. AuslBG § 1 gültig von 24.08.2001 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2001
  13. AuslBG § 1 gültig von 01.01.1998 bis 23.08.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 78/1997
  14. AuslBG § 1 gültig von 02.06.1996 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 201/1996
  15. AuslBG § 1 gültig von 01.06.1996 bis 01.06.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 895/1995
  16. AuslBG § 1 gültig von 01.01.1996 bis 31.05.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 895/1995
  17. AuslBG § 1 gültig von 01.01.1994 bis 31.12.1995 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 501/1993
  1. AuslBG § 2 heute
  2. AuslBG § 2 gültig ab 01.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2025
  3. AuslBG § 2 gültig von 01.09.2018 bis 30.11.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 56/2018
  4. AuslBG § 2 gültig von 01.10.2017 bis 31.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 66/2017
  5. AuslBG § 2 gültig von 01.01.2014 bis 30.09.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 72/2013
  6. AuslBG § 2 gültig von 01.01.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2012
  7. AuslBG § 2 gültig von 01.07.2011 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 25/2011
  8. AuslBG § 2 gültig von 01.01.2010 bis 30.06.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2009
  9. AuslBG § 2 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 78/2007
  10. AuslBG § 2 gültig von 01.01.2006 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2005
  11. AuslBG § 2 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 133/2003
  12. AuslBG § 2 gültig von 01.01.2003 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 126/2002
  13. AuslBG § 2 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 78/1997
  14. AuslBG § 2 gültig von 01.06.1996 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 895/1995
  15. AuslBG § 2 gültig von 01.07.1994 bis 31.05.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 314/1994
  16. AuslBG § 2 gültig von 01.08.1993 bis 30.06.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 502/1993
  1. AVG § 52 heute
  2. AVG § 52 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2025
  3. AVG § 52 gültig von 01.01.2002 bis 27.11.2001 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  4. AVG § 52 gültig von 01.07.1998 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  5. AVG § 52 gültig von 01.07.1998 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  6. AVG § 52 gültig von 01.07.1995 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  7. AVG § 52 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995
  1. AVG § 53b heute
  2. AVG § 53b gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. AVG § 53b gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/2013
  4. AVG § 53b gültig von 01.08.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/2013
  5. AVG § 53b gültig von 01.01.1999 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  1. AVG § 76 heute
  2. AVG § 76 gültig ab 01.01.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2025
  3. AVG § 76 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  4. AVG § 76 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. AVG § 76 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/1999
  6. AVG § 76 gültig von 18.08.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 164/1999
  7. AVG § 76 gültig von 01.01.1999 bis 17.08.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  8. AVG § 76 gültig von 01.07.1998 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  9. AVG § 76 gültig von 01.07.1998 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  10. AVG § 76 gültig von 01.07.1995 bis 30.06.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  11. AVG § 76 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995

Rechtssatz

Die Tätigkeitsverrichtung des Beschwerdeführers erfolgt unter dem Aspekt des § 2 Abs. 2 AuslBG in den Vereinsräumlichkeiten (bzw. im Ausbildungs- und Trainingszentrum) des Vereins. Sie weist eine stete Regelmäßigkeit und längere Dauer mit relativ genau vordefinierter Tätigkeitsbeschreibung auf (die Umsetzung des Projekts anhand des Schulungsprogramms für geistliche Kirchenvertreter einschließlich eigener Vortragstätigkeit). Grundsätzlich ist eine persönliche Verrichtung der Tätigkeit durch den Beschwerdeführer vorgesehen. Er ist für den organisatorischen Ablauf und die Lehrinhalte zuständig und für die jeweils involvierten Personen verantwortlich. Eine anderweitige Verwendung seiner Arbeitskraft ist weder beabsichtigt noch scheint sie zeitlich möglich. Bei seiner Arbeit kann er auf Arbeitsmittel des Vereins zurückgreifen, weil dort ein ausgestattetes Umfeld für die in Aussicht genommenen vorbereitenden und ausführenden Tätigkeiten zur Umsetzung des in Österreich von dem Verein (mit)gestalteten Projekt vorhanden ist. Dem Beschwerdeführer und seiner Familie wird eine Wohnung (in der Nähe des Vereinssitzes) zur Verfügung gestellt, was für eine umfassende organisatorische Eingliederung in die Vereinsorganisation und -tätigkeit spricht. Er wird entsprechend einer Einladung für den Verein in Wien tätig, dem seine Arbeitsleistung zugutekommt.Die Tätigkeitsverrichtung des Beschwerdeführers erfolgt unter dem Aspekt des Paragraph 2, Absatz 2, AuslBG in den Vereinsräumlichkeiten (bzw. im Ausbildungs- und Trainingszentrum) des Vereins. Sie weist eine stete Regelmäßigkeit und längere Dauer mit relativ genau vordefinierter Tätigkeitsbeschreibung auf (die Umsetzung des Projekts anhand des Schulungsprogramms für geistliche Kirchenvertreter einschließlich eigener Vortragstätigkeit). Grundsätzlich ist eine persönliche Verrichtung der Tätigkeit durch den Beschwerdeführer vorgesehen. Er ist für den organisatorischen Ablauf und die Lehrinhalte zuständig und für die jeweils involvierten Personen verantwortlich. Eine anderweitige Verwendung seiner Arbeitskraft ist weder beabsichtigt noch scheint sie zeitlich möglich. Bei seiner Arbeit kann er auf Arbeitsmittel des Vereins zurückgreifen, weil dort ein ausgestattetes Umfeld für die in Aussicht genommenen vorbereitenden und ausführenden Tätigkeiten zur Umsetzung des in Österreich von dem Verein (mit)gestalteten Projekt vorhanden ist. Dem Beschwerdeführer und seiner Familie wird eine Wohnung (in der Nähe des Vereinssitzes) zur Verfügung gestellt, was für eine umfassende organisatorische Eingliederung in die Vereinsorganisation und -tätigkeit spricht. Er wird entsprechend einer Einladung für den Verein in Wien tätig, dem seine Arbeitsleistung zugutekommt.

Schlagworte

Abweisung - Aufenthaltsbewilligung „Sonderfälle unselbständige Erwerbstätigkeit“ und „Familiengemeinschaft“; keine ausgenommene Tätigkeit nach AuslBG: weder gesetzlich anerkannte Kirche und Religionsgemeinschaft noch Forschungstätigkeit; Ersatz von Barauslagen für nichtamtliche Dolmetscherin

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGWI:2015:VGW.151.082.33086.2014

Zuletzt aktualisiert am

18.05.2015
Quelle: Landesverwaltungsgericht Wien LVwg Wien, http://www.verwaltungsgericht.wien.gv.at
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