RS Lvwg 2015/8/27 VGW-123/072/7708/2015

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 27.08.2015
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Rechtssatznummer

1

Entscheidungsdatum

27.08.2015

Index

97 Öffentliches Auftragswesen
L72009 Beschaffung Vergabe Wien
93 Eisenbahn

Norm

WVRG 2014 §7 Abs2 Z2
WVRG 2014 §20 Abs1
WVRG 2014, §26 Abs1
BVergG 2006 §2 Z16 lita sublitaa
BVergG 2006 §163
BVergG 2006 §169
BVergG 2006 §180 Abs1
BVergG 2006 §187
BVergG 2006 §231 Abs1
BVergG 2006 §269
EisenbahnG 1957 §31a
EisenbahnG 1957 §34a
  1. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.03.2016 bis 20.08.2018 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 65/2018
  2. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.01.2014 bis 29.02.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 128/2013
  3. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.04.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2012
  4. BVergG 2006 § 2 gültig von 05.03.2010 bis 31.03.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 15/2010
  5. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.01.2008 bis 04.03.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 86/2007
  6. BVergG 2006 § 2 gültig von 01.02.2006 bis 31.12.2007
  1. BVergG 2006 § 163 gültig von 01.02.2006 bis 20.08.2018 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 65/2018
  1. BVergG 2006 § 169 gültig von 01.02.2006 bis 20.08.2018 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 65/2018

Rechtssatz

§ 269 BVergG 2006 normiert zwar grundsätzlich, dass der Sektorenauftraggeber vor der Wahl des Angebotes für die Zuschlagsentscheidung die Angebote, hinsichtlich derer Ausschluss- oder Ausscheidengründe vorliegen, auszuscheiden hat. Dies bedeutet aber nicht, dass ein Ausscheiden nach der Zuschlagsentscheidung damit unzulässig wäre (VwGH 21.2.2004, 2002/04/0177). Im Nachprüfungsverfahren sind keine Hinweise darauf hervorgekommen, dass die Antragsgegnerin die Prüfung des Angebots der Antragstellerin zum Zeitpunkt der Zuschlagsentscheidung noch nicht abgeschlossen hatte. Eine Rechtswidrigkeit des Vorgehens der Antragsgegnerin war somit nicht erkennbar.Paragraph 269, BVergG 2006 normiert zwar grundsätzlich, dass der Sektorenauftraggeber vor der Wahl des Angebotes für die Zuschlagsentscheidung die Angebote, hinsichtlich derer Ausschluss- oder Ausscheidengründe vorliegen, auszuscheiden hat. Dies bedeutet aber nicht, dass ein Ausscheiden nach der Zuschlagsentscheidung damit unzulässig wäre (VwGH 21.2.2004, 2002/04/0177). Im Nachprüfungsverfahren sind keine Hinweise darauf hervorgekommen, dass die Antragsgegnerin die Prüfung des Angebots der Antragstellerin zum Zeitpunkt der Zuschlagsentscheidung noch nicht abgeschlossen hatte. Eine Rechtswidrigkeit des Vorgehens der Antragsgegnerin war somit nicht erkennbar.

Schlagworte

Nichtigerklärung einer Ausscheidensentscheidung
Zur Frage, ob die Antragstellerin mit den von ihr bekanntgegebenen Referenzen den in den Ausschreibungsunterlagen geforderten Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit ausreichend erbracht hat

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGWI:2015:VGW.123.072.7708.2015

Zuletzt aktualisiert am

15.12.2015
Quelle: Landesverwaltungsgericht Wien LVwg Wien, http://www.verwaltungsgericht.wien.gv.at
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