RS Lvwg 2016/3/4 VGW-151/022/11076/2015

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 04.03.2016
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Rechtssatznummer

1

Entscheidungsdatum

04.03.2016

Index

41/02 Staatsbürgerschaft
40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

StbG §23 Abs1
StbG §23 Abs2
StbG §46 Abs1
StbG §46 Abs2
AVG §18 Abs2
AVG §18 Abs4
ZustG §7
ZustG §11 Abs1
ZustG §11 Abs2
  1. StbG § 46 heute
  2. StbG § 46 gültig ab 01.05.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 48/2022
  3. StbG § 46 gültig von 01.01.2010 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  4. StbG § 46 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/1998
  5. StbG § 46 gültig von 31.07.1985 bis 31.12.1998
  1. StbG § 46 heute
  2. StbG § 46 gültig ab 01.05.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 48/2022
  3. StbG § 46 gültig von 01.01.2010 bis 30.04.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  4. StbG § 46 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/1998
  5. StbG § 46 gültig von 31.07.1985 bis 31.12.1998
  1. AVG § 18 heute
  2. AVG § 18 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  3. AVG § 18 gültig von 01.03.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  4. AVG § 18 gültig von 01.01.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  5. AVG § 18 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  6. AVG § 18 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  7. AVG § 18 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995
  1. AVG § 18 heute
  2. AVG § 18 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  3. AVG § 18 gültig von 01.03.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  4. AVG § 18 gültig von 01.01.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  5. AVG § 18 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  6. AVG § 18 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  7. AVG § 18 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995
  1. ZustG § 7 heute
  2. ZustG § 7 gültig ab 01.01.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  3. ZustG § 7 gültig von 01.03.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  4. ZustG § 7 gültig von 01.01.1999 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. ZustG § 7 gültig von 01.03.1983 bis 31.12.1998
  1. ZustG § 11 heute
  2. ZustG § 11 gültig ab 01.03.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 40/2017
  3. ZustG § 11 gültig von 01.03.2013 bis 28.02.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. ZustG § 11 gültig von 01.01.2002 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  5. ZustG § 11 gültig von 01.03.1983 bis 31.12.2001
  1. ZustG § 11 heute
  2. ZustG § 11 gültig ab 01.03.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 40/2017
  3. ZustG § 11 gültig von 01.03.2013 bis 28.02.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. ZustG § 11 gültig von 01.01.2002 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  5. ZustG § 11 gültig von 01.03.1983 bis 31.12.2001

Anmerkung

VwGH v. 11.10.2016, Ra 2016/01/0123

Rechtssatz

Die Entscheidung darüber, auf welche gemäß § 14 Abs. 4 AVG zulässige Art ein Bescheid ausgefertigt werden soll, liegt im Ermessen der Behörde (vgl. VfSlg. 10.484/1985). Dabei kann die Behörde bei der Erstellung der Ausfertigung auch auf die technische Unterstützung Dritter zurückgreifen, die in den Zustellvorgang eingebunden sind (vgl. etwa die Erstellung von Ausfertigungen zur Versendung im Wege der zentralen Poststraße durch das Bundesrechenzentrum oder die Erstellung von Ausdrucken durch die österreichischen Vertretungsbehörden im Ausland von elektronisch signierten Bescheiden, die von der jeweiligen Behörde elektronisch übersendet wurden). Die so erstellten Ausfertigungen sind aber nur dann der Behörde zuzurechnen, wenn die Anweisungen der Behörde, ob und in welcher Form eine Ausfertigung zu erstellen ist, eingehalten werden. Ein entgegen der Anweisung der Behörde von einem in die Zustellung eingebunden Dritten erstelltes Dokument kann keine Ausfertigung eines Bescheides darstellen und zwar auch dann nicht, wenn dieses Dokument die formalen Kriterien des § 18 Abs. 4 AVG erfüllt.Die Entscheidung darüber, auf welche gemäß Paragraph 14, Absatz 4, AVG zulässige Art ein Bescheid ausgefertigt werden soll, liegt im Ermessen der Behörde vergleiche VfSlg. 10.484 aus 1985,). Dabei kann die Behörde bei der Erstellung der Ausfertigung auch auf die technische Unterstützung Dritter zurückgreifen, die in den Zustellvorgang eingebunden sind vergleiche etwa die Erstellung von Ausfertigungen zur Versendung im Wege der zentralen Poststraße durch das Bundesrechenzentrum oder die Erstellung von Ausdrucken durch die österreichischen Vertretungsbehörden im Ausland von elektronisch signierten Bescheiden, die von der jeweiligen Behörde elektronisch übersendet wurden). Die so erstellten Ausfertigungen sind aber nur dann der Behörde zuzurechnen, wenn die Anweisungen der Behörde, ob und in welcher Form eine Ausfertigung zu erstellen ist, eingehalten werden. Ein entgegen der Anweisung der Behörde von einem in die Zustellung eingebunden Dritten erstelltes Dokument kann keine Ausfertigung eines Bescheides darstellen und zwar auch dann nicht, wenn dieses Dokument die formalen Kriterien des Paragraph 18, Absatz 4, AVG erfüllt.

Schlagworte

Staatsbürgerschaftsverleihung, Bescheiderlassung, Bescheidausfertigung, Erstellung einer Kopie des Verleihungsbescheides, Ermächtigung zur Erstellung einer (weiteren) Ausfertigung an Dritte, Erstellung eines Dokuments entgegen Anweisungen der Behörde

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGWI:2016:VGW.151.022.11076.2015

Zuletzt aktualisiert am

18.11.2016
Quelle: Landesverwaltungsgericht Wien LVwg Wien, http://www.verwaltungsgericht.wien.gv.at
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