RS Lvwg 2016/10/10 VGW-151/080/10892/2016

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 10.10.2016
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Rechtssatznummer

4

Entscheidungsdatum

10.10.2016

Index

40/01 Verwaltungsverfahren

Norm

AVG §13
AVG §71 Abs1 Z1
AVG §71 Abs2
  1. AVG § 13 heute
  2. AVG § 13 gültig ab 15.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 57/2018
  3. AVG § 13 gültig von 01.01.2012 bis 14.08.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2011
  4. AVG § 13 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  5. AVG § 13 gültig von 01.01.2008 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2008
  6. AVG § 13 gültig von 01.07.2004 bis 31.12.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  7. AVG § 13 gültig von 01.03.2004 bis 30.06.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 10/2004
  8. AVG § 13 gültig von 20.04.2002 bis 29.02.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 65/2002
  9. AVG § 13 gültig von 01.01.2002 bis 19.04.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 137/2001
  10. AVG § 13 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  11. AVG § 13 gültig von 01.02.1991 bis 31.12.1998
  1. AVG § 71 heute
  2. AVG § 71 gültig ab 21.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/2023
  3. AVG § 71 gültig von 01.01.2014 bis 20.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. AVG § 71 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. AVG § 71 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  6. AVG § 71 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995
  1. AVG § 71 heute
  2. AVG § 71 gültig ab 21.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 88/2023
  3. AVG § 71 gültig von 01.01.2014 bis 20.07.2023 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  4. AVG § 71 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 158/1998
  5. AVG § 71 gültig von 01.07.1995 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 471/1995
  6. AVG § 71 gültig von 01.02.1991 bis 30.06.1995

Rechtssatz

Dem Vorbringen, der Irrtum habe sich aus der Belehrung ergeben, nach welcher die Beschwerde in jeder möglichen Form übermittelt werden könne, kann nicht gefolgt werden. Dieser Passus ist als eigener Absatz angeführt, dessen nächster Satz darüber informiert, dass der Absender die mit jeder Übermittlungsart verbundenen Risiken (z.B. Übertragungsverlust, Verlust des Schriftstückes) trägt. Damit wird eindeutig erklärt, dass lediglich die Übermittlungsform (elektronisch, per Post etc.) frei wählbar ist und nicht die Form der Beschwerde selbst. Im Zusammenhang mit dem vorherigen Absatz der Belehrung wird dieser Umstand noch verstärkt, wenn er ausführt, dass die Beschwerde schriftlich einzubringen ist und bestimmte Inhalte aufzuweisen hat. Der belangten Behörde ist zuzustimmen, wenn sie vermeint, dass der letzte Absatz der Belehrung lediglich die Pauschalgebühren und nicht die Einbringung der Beschwerde selbst behandelt. Nur in diesem Zusammenhang wird das Finanzamt erwähnt. Dass es sich überdies bei der Einzahlung der Gebühr sowie der Beschwerde um verschiedene Vorgänge handelt ergibt sich schlussendlich auch eindeutig daraus, dass der Nachweis der Entrichtung der Gebühr der Beschwerde zusätzlich anzuschließen ist.

Schlagworte

Wiedereinsetzung in den vorigen Stand, Rechtsirrtum, Auslegung der Rechtsmittelbelehrung, Auslegung von Parteienerklärungen, minderer Grad des Versehens, Zahlungsanweisung als Beschwerde

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGWI:2016:VGW.151.080.10892.2016

Zuletzt aktualisiert am

28.10.2016
Quelle: Landesverwaltungsgericht Wien LVwg Wien, http://www.verwaltungsgericht.wien.gv.at
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