RS Lvwg 2014/7/17 LVwG-2014/15/1291-3

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 17.07.2014
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Rechtssatznummer

1

Entscheidungsdatum

17.07.2014

Index

83 Naturschutz Umweltschutz

Norm

AWG 2002 §37
  1. AWG 2002 § 37 heute
  2. AWG 2002 § 37 gültig ab 11.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 200/2021
  3. AWG 2002 § 37 gültig von 08.01.2021 bis 10.12.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 8/2021
  4. AWG 2002 § 37 gültig von 05.04.2020 bis 07.01.2021 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2020
  5. AWG 2002 § 37 gültig von 01.08.2019 bis 04.04.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2019
  6. AWG 2002 § 37 gültig von 23.11.2018 bis 31.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 73/2018
  7. AWG 2002 § 37 gültig von 20.06.2017 bis 22.11.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2017
  8. AWG 2002 § 37 gültig von 21.06.2013 bis 19.06.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 103/2013
  9. AWG 2002 § 37 gültig von 12.07.2007 bis 20.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 43/2007
  10. AWG 2002 § 37 gültig von 01.04.2006 bis 11.07.2007 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 34/2006
  11. AWG 2002 § 37 gültig von 01.01.2005 bis 31.03.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/2004
  12. AWG 2002 § 37 gültig von 02.11.2002 bis 31.12.2004

Rechtssatz

Nicht jede Änderung einer Anlage nach dem AWG unterliegt der Genehmigungspflicht. Bei einer Bestrafung nach § 37 Abs 1 iVm § 79 Abs 1 Z 9 AWG ist es ein Tatbestandsmerkmal, dass die Änderung erhebliche nachteilige Auswirkungen auf den Menschen oder die Natur haben kann. Wenn dieses Tatbestandsmerkmal weder im Spruch angeführt wird, noch Teil einer Verfolgungshandlung war, so ist dem Verwaltungsgericht eine Klarstellung verwehrt, zumal dadurch eine Austausch der Tat vorgenommen würde.Nicht jede Änderung einer Anlage nach dem AWG unterliegt der Genehmigungspflicht. Bei einer Bestrafung nach Paragraph 37, Absatz eins, in Verbindung mit Paragraph 79, Absatz eins, Ziffer 9, AWG ist es ein Tatbestandsmerkmal, dass die Änderung erhebliche nachteilige Auswirkungen auf den Menschen oder die Natur haben kann. Wenn dieses Tatbestandsmerkmal weder im Spruch angeführt wird, noch Teil einer Verfolgungshandlung war, so ist dem Verwaltungsgericht eine Klarstellung verwehrt, zumal dadurch eine Austausch der Tat vorgenommen würde.

Schlagworte

Ausführungen zum Umfang der Befugnis zur Spruchverbesserung; Konkretisierungspflicht bei Vorhalt einer konsenslosen Änderung einer Anlage nach dem AWG 2002

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGTI:2014:LVwG.2014.15.1291.3

Zuletzt aktualisiert am

21.01.2015
Quelle: Landesverwaltungsgericht Tirol LVwg Tirol, https://www.lvwg-tirol.gv.at
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