RS Lvwg 2014/11/10 LVwG-2014/37/1438-16

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 10.11.2014
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Rechtssatznummer

1

Entscheidungsdatum

10.11.2014

Index

40/01 Verwaltungsverfahren
81/01 Wasserrechtsgesetz

Norm

VwGVG 2014 §8
VwGVG 2014 §9
VwGVG 2014 §12
VwGVG 2014 §28 Abs7
WRG 1959 §5
WRG 1959 §8
WRG 1959 §9
WRG 1959 §38
WRG 1959 §138
  1. WRG 1959 § 38 heute
  2. WRG 1959 § 38 gültig ab 31.03.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2011
  3. WRG 1959 § 38 gültig von 01.10.1997 bis 30.03.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  4. WRG 1959 § 38 gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990
  1. WRG 1959 § 138 heute
  2. WRG 1959 § 138 gültig ab 01.01.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/1999
  3. WRG 1959 § 138 gültig von 01.10.1997 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  4. WRG 1959 § 138 gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990

Anmerkung

Mit Beschluss vom 20.02.2015, Z E 10/2015-4, lehnte der VfGH die Behandlung der gegen das Erkenntnis des LVwG Tirol vom 10.11.2014, Z LVwG-2014/37/1438-16, erhobenen Beschwerde ab.
Mit Erkenntnis vom 25.06.2015, Zl Ro 2015/07/0007-6, wies der VwGH die gegen das Erkenntnis des LVwG Tirol vom 10.11.2014, Zl LVwG-2014/37/1438-16, erhobene ordentliche Revision als unbegründet ab.

Rechtssatz

Die Verlegung eines öffentlichen Gewässers oder eines Teilabschnittes eines solchen Gewässers unterliegt der Bewilligungspflicht des § 9 Abs 1 WRG 1959. Die Nutzung des öffentlichen Gewässers besteht bei einer solchen Verlegung/Umlegung in der nicht bloß geringfügigen Veränderung seines Wasserlaufs und damit des Verlaufs der Wasserwelle. Die Bewilligungspflicht ergibt sich auch aus § 5 Abs 1 WRG 1959 aufgrund der über den Gemeingebrauch hinausgehenden Nutzung des öffentlichen Wassergutes (Gewässerbettes).Die Verlegung eines öffentlichen Gewässers oder eines Teilabschnittes eines solchen Gewässers unterliegt der Bewilligungspflicht des Paragraph 9, Absatz eins, WRG 1959. Die Nutzung des öffentlichen Gewässers besteht bei einer solchen Verlegung/Umlegung in der nicht bloß geringfügigen Veränderung seines Wasserlaufs und damit des Verlaufs der Wasserwelle. Die Bewilligungspflicht ergibt sich auch aus Paragraph 5, Absatz eins, WRG 1959 aufgrund der über den Gemeingebrauch hinausgehenden Nutzung des öffentlichen Wassergutes (Gewässerbettes).

Schlagworte

Säumnisbeschwerde, Devolution

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGTI:2014:LVwG.2014.37.1438.16

Zuletzt aktualisiert am

18.08.2015
Quelle: Landesverwaltungsgericht Tirol LVwg Tirol, https://www.lvwg-tirol.gv.at
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