RS Lvwg 2017/6/27 LVwG-AV-572/002-2017

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 27.06.2017
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Rechtssatznummer

4

Entscheidungsdatum

27.06.2017

Norm

WRG 1959 §31
AVG 1991 §37
VwGVG 2014 §28 Abs3
  1. WRG 1959 § 31 heute
  2. WRG 1959 § 31 gültig ab 05.10.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 156/2002
  3. WRG 1959 § 31 gültig von 01.01.2000 bis 04.10.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/1999
  4. WRG 1959 § 31 gültig von 01.10.1997 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  5. WRG 1959 § 31 gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990

Rechtssatz

Das Grundeigentum allein genügt seit der Wasserrechtsgesetzesnovelle 1990 nicht mehr, um jemanden primär zur Durchführung von Maßnahmen bzw. zum Kostenersatz gemäß § 31 Abs. 3 WRG 1959 heranzuziehen (VwGH 31.03.1992, 92/07/0029). Vielmehr kommen der Liegenschaftseigentümer und seine Rechtsnachfolger nach § 31 Abs. 4 WRG 1959 nur subsidiär als haftend in Betracht, wenn der nach Abs.1 Verpflichtete nicht beauftragt oder zum Kostensatz herangezogen werden kann.Das Grundeigentum allein genügt seit der Wasserrechtsgesetzesnovelle 1990 nicht mehr, um jemanden primär zur Durchführung von Maßnahmen bzw. zum Kostenersatz gemäß Paragraph 31, Absatz 3, WRG 1959 heranzuziehen (VwGH 31.03.1992, 92/07/0029). Vielmehr kommen der Liegenschaftseigentümer und seine Rechtsnachfolger nach Paragraph 31, Absatz 4, WRG 1959 nur subsidiär als haftend in Betracht, wenn der nach Absatz eins, Verpflichtete nicht beauftragt oder zum Kostensatz herangezogen werden kann.

Schlagworte

Umweltrecht; Verfahrensrecht; gewässerpolizeilicher Auftrag; Verpflichteter;

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGNI:2017:LVwG.AV.572.002.2017

Zuletzt aktualisiert am

10.08.2017
Quelle: Landesverwaltungsgericht Niederösterreich LVwg Niederösterreic, http://www.lvwg.noe.gv.at
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