RS Lvwg 2021/6/8 LVwG-AV-781/001-2021

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 08.06.2021
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Rechtssatznummer

3

Entscheidungsdatum

08.06.2021

Norm

B-VG Art130 Abs1 Z3
VwGVG 2014 §8 Abs1
AVG 1991 §73 Abs1
32005L0036 Anerkennungs-RL Berufsqualifikationen Art51
  1. B-VG Art. 130 heute
  2. B-VG Art. 130 gültig ab 01.02.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2019
  3. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2019 bis 31.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  4. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2019 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  5. B-VG Art. 130 gültig von 25.05.2018 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 22/2018
  6. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2015 bis 24.05.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 101/2014
  7. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 115/2013
  8. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  9. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.2004 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  10. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.1998 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/1997
  11. B-VG Art. 130 gültig von 01.01.1991 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  12. B-VG Art. 130 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  13. B-VG Art. 130 gültig von 18.07.1962 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 215/1962
  14. B-VG Art. 130 gültig von 25.12.1946 bis 17.07.1962 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 211/1946
  15. B-VG Art. 130 gültig von 19.12.1945 bis 24.12.1946 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  16. B-VG Art. 130 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Rechtssatz

Eine auf Grund der RL 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (Art 51) von der allgemeinen sechsmonatigen Entscheidungsfrist (§ 73 Abs 1 AVG) abweichende Frist von drei Monaten ist im Falle eines im Bundesgebiet lebenden, österreichischen Staatsbürgers, der hier die Zulassung zur Ziviltechnikerprüfung beantragt, nicht gegeben, da in diesem Fall die RL 2005/36/EG nicht anwendbar ist (vgl idS VwGH Ro 2017/06/0023 Rz 11). Die RL betrifft die Voraussetzungen, unter denen die Mitgliedstaaten die Berufsausübung von Personen, die im Herkunftsmitgliedstaat die Berufsqualifikation erworben haben, zuzulassen haben (vgl VwGH Ra 2018/06/0072; Ra 2019/11/0088).Eine auf Grund der RL 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (Artikel 51,) von der allgemeinen sechsmonatigen Entscheidungsfrist (Paragraph 73, Absatz eins, AVG) abweichende Frist von drei Monaten ist im Falle eines im Bundesgebiet lebenden, österreichischen Staatsbürgers, der hier die Zulassung zur Ziviltechnikerprüfung beantragt, nicht gegeben, da in diesem Fall die RL 2005/36/EG nicht anwendbar ist vergleiche idS VwGH Ro 2017/06/0023 Rz 11). Die RL betrifft die Voraussetzungen, unter denen die Mitgliedstaaten die Berufsausübung von Personen, die im Herkunftsmitgliedstaat die Berufsqualifikation erworben haben, zuzulassen haben vergleiche VwGH Ra 2018/06/0072; Ra 2019/11/0088).

Schlagworte

Freie Berufe; Ziviltechniker; Verfahrensrecht; Säumnisbeschwerde; Zulässigkeit;

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGNI:2021:LVwG.AV.781.001.2021

Zuletzt aktualisiert am

08.07.2021
Quelle: Landesverwaltungsgericht Niederösterreich LVwg Niederösterreic, http://www.lvwg.noe.gv.at
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