RS Lvwg 2023/4/24 LVwG-AV-1703/001-2023

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 24.04.2023
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Rechtssatznummer

2

Entscheidungsdatum

24.04.2023

Norm

WRG 1959 §32
WRG 1959 §138
AVG 1991 §68 Abs1
  1. WRG 1959 § 32 heute
  2. WRG 1959 § 32 gültig ab 31.03.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2011
  3. WRG 1959 § 32 gültig von 27.07.2006 bis 30.03.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/2006
  4. WRG 1959 § 32 gültig von 11.08.2005 bis 26.07.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2005
  5. WRG 1959 § 32 gültig von 22.12.2003 bis 10.08.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2003
  6. WRG 1959 § 32 gültig von 11.08.2001 bis 21.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 109/2001
  7. WRG 1959 § 32 gültig von 08.07.2000 bis 10.08.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2000
  8. WRG 1959 § 32 gültig von 01.01.2000 bis 07.07.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/1999
  9. WRG 1959 § 32 gültig von 01.10.1997 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  10. WRG 1959 § 32 gültig von 12.07.1997 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  11. WRG 1959 § 32 gültig von 01.07.1990 bis 11.07.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990
  1. WRG 1959 § 138 heute
  2. WRG 1959 § 138 gültig ab 01.01.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/1999
  3. WRG 1959 § 138 gültig von 01.10.1997 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  4. WRG 1959 § 138 gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990

Rechtssatz

Mit einem von Amtswegen im öffentlichen Interesse ergangenen wasserpolizeilichen Auftrag gemäß § 138 Abs 1 WRG wird darüber abgesprochen, dass eine Anlage bzw Maßnahme in der bestehenden Form nicht bewilligungsfähig ist. Daher liegt zwischen dem im öffentlichen Interesse ergangenen rechtskräftigen wasserpolizeilichen Auftrag und einem Antrag auf wasserrechtliche Bewilligung desselben Vorhabens Identität der Sache vor (vgl VwGH 92/07/0197; 2008/07/0104). Das gilt auch für ein Ansuchen auf kurz befristete Bewilligung, da auch ein solches mit einem Auftrag gemäß § 138 Abs 1 WRG in Widerspruch steht (andernfalls hätte ein Alternativauftrag nach § 138 Abs 2 leg cit. ergehen müssen).Mit einem von Amtswegen im öffentlichen Interesse ergangenen wasserpolizeilichen Auftrag gemäß Paragraph 138, Absatz eins, WRG wird darüber abgesprochen, dass eine Anlage bzw Maßnahme in der bestehenden Form nicht bewilligungsfähig ist. Daher liegt zwischen dem im öffentlichen Interesse ergangenen rechtskräftigen wasserpolizeilichen Auftrag und einem Antrag auf wasserrechtliche Bewilligung desselben Vorhabens Identität der Sache vor vergleiche VwGH 92/07/0197; 2008/07/0104). Das gilt auch für ein Ansuchen auf kurz befristete Bewilligung, da auch ein solches mit einem Auftrag gemäß Paragraph 138, Absatz eins, WRG in Widerspruch steht (andernfalls hätte ein Alternativauftrag nach Paragraph 138, Absatz 2, leg cit. ergehen müssen).

Schlagworte

Umweltrecht; Wasserrecht; Antrag; Zurückweisung; res iudicata;

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGNI:2023:LVwG.AV.1703.001.2023

Zuletzt aktualisiert am

15.06.2023
Quelle: Landesverwaltungsgericht Niederösterreich LVwg Niederösterreic, http://www.lvwg.noe.gv.at
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