RS Lvwg 2023/8/29 LVwG-S-1866/001-2023

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 29.08.2023
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Rechtssatznummer

1

Entscheidungsdatum

29.08.2023

Norm

WRG 1959 §31 Abs1
WRG 1959 §137 Abs2
VStG 1991 §44a Z1
  1. WRG 1959 § 31 heute
  2. WRG 1959 § 31 gültig ab 05.10.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 156/2002
  3. WRG 1959 § 31 gültig von 01.01.2000 bis 04.10.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/1999
  4. WRG 1959 § 31 gültig von 01.10.1997 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  5. WRG 1959 § 31 gültig von 01.07.1990 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990
  1. WRG 1959 § 137 heute
  2. WRG 1959 § 137 gültig ab 26.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2017
  3. WRG 1959 § 137 gültig von 19.06.2013 bis 25.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2013
  4. WRG 1959 § 137 gültig von 31.03.2011 bis 18.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2011
  5. WRG 1959 § 137 gültig von 27.07.2006 bis 30.03.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/2006
  6. WRG 1959 § 137 gültig von 22.12.2003 bis 26.07.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2003
  7. WRG 1959 § 137 gültig von 01.01.2002 bis 21.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 108/2001
  8. WRG 1959 § 137 gültig von 01.01.2001 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2000
  9. WRG 1959 § 137 gültig von 01.01.2001 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 90/2000
  10. WRG 1959 § 137 gültig von 30.12.2000 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2000
  11. WRG 1959 § 137 gültig von 08.07.2000 bis 29.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2000
  12. WRG 1959 § 137 gültig von 01.01.2000 bis 07.07.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/1999
  13. WRG 1959 § 137 gültig von 01.10.1997 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  14. WRG 1959 § 137 gültig von 20.06.1997 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/1997
  15. WRG 1959 § 137 gültig von 01.07.1990 bis 19.06.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990

Rechtssatz

Aus dem Umstand, dass es zu einer Gewässerverunreinigung bzw einer Gefahr einer solchen tatsächlich gekommen ist, folgt noch nicht die Strafbarkeit gemäß § 31 Abs 1 iVm § 137 Abs 2 Z 4 WRG (vgl VwGH 0119/80), sind doch auch Fälle möglich, in denen die Gefahr einer Gewässerverunreinigung trotz entsprechenden sorgfältigen Verhaltens eintritt. Darauf stellt auch die Bestimmung des § 31 Abs 2 WRG ab, der den nach Abs 1 Verpflichteten auch bei unverschuldeten Gewässergefährdungen zu Abwehrmaßnahmen verhält.Aus dem Umstand, dass es zu einer Gewässerverunreinigung bzw einer Gefahr einer solchen tatsächlich gekommen ist, folgt noch nicht die Strafbarkeit gemäß Paragraph 31, Absatz eins, in Verbindung mit Paragraph 137, Absatz 2, Ziffer 4, WRG vergleiche VwGH 0119/80), sind doch auch Fälle möglich, in denen die Gefahr einer Gewässerverunreinigung trotz entsprechenden sorgfältigen Verhaltens eintritt. Darauf stellt auch die Bestimmung des Paragraph 31, Absatz 2, WRG ab, der den nach Absatz eins, Verpflichteten auch bei unverschuldeten Gewässergefährdungen zu Abwehrmaßnahmen verhält.

Schlagworte

Umweltrecht; Wasserrecht; Verwaltungsstrafe; Gewässerverunreinigung; Tatvorwurf; Konkretisierungsgebot;

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGNI:2023:LVwG.S.1866.001.2023

Zuletzt aktualisiert am

16.10.2023
Quelle: Landesverwaltungsgericht Niederösterreich LVwg Niederösterreic, http://www.lvwg.noe.gv.at
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