RS Lvwg 2023/11/28 LVwG-S-2619/001-2023

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 28.11.2023
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Rechtssatznummer

1

Entscheidungsdatum

28.11.2023

Norm

WRG 1959 §137
AVG 1991 §13
  1. WRG 1959 § 137 heute
  2. WRG 1959 § 137 gültig ab 26.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 58/2017
  3. WRG 1959 § 137 gültig von 19.06.2013 bis 25.04.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 98/2013
  4. WRG 1959 § 137 gültig von 31.03.2011 bis 18.06.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2011
  5. WRG 1959 § 137 gültig von 27.07.2006 bis 30.03.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/2006
  6. WRG 1959 § 137 gültig von 22.12.2003 bis 26.07.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 82/2003
  7. WRG 1959 § 137 gültig von 01.01.2002 bis 21.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 108/2001
  8. WRG 1959 § 137 gültig von 01.01.2001 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2000
  9. WRG 1959 § 137 gültig von 01.01.2001 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 90/2000
  10. WRG 1959 § 137 gültig von 30.12.2000 bis 31.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 142/2000
  11. WRG 1959 § 137 gültig von 08.07.2000 bis 29.12.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2000
  12. WRG 1959 § 137 gültig von 01.01.2000 bis 07.07.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 155/1999
  13. WRG 1959 § 137 gültig von 01.10.1997 bis 31.12.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 74/1997
  14. WRG 1959 § 137 gültig von 20.06.1997 bis 30.09.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/1997
  15. WRG 1959 § 137 gültig von 01.07.1990 bis 19.06.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 252/1990

Rechtssatz

Die Verwendung einer anderen als der von einer Behörde in Entsprechung und unter ausdrücklicher Anführung des § 13 AVG im Internet kundgemachten E-Mail-Adresse geht zu Lasten des Einschreiters. […] Ist die Einbringung des Einspruchs nicht unter Verwendung der von der Behörde gemäß § 13 Abs 2 AVG kundgemachten E-Mail-Adresse erfolgt, ist dieser daher nicht wirksam eingebracht worden. Die Erlassung eines Straferkenntnisses in derselben Angelegenheit ist entsprechend dem Grundsatz, dass in einer rechtskräftig erledigten Sache nicht ein weiteres Mal entscheiden werden darf („ne bis in idem“, vgl VwGH 85/18/0072, Ra 2015/02/0226), unzulässig.Die Verwendung einer anderen als der von einer Behörde in Entsprechung und unter ausdrücklicher Anführung des Paragraph 13, AVG im Internet kundgemachten E-Mail-Adresse geht zu Lasten des Einschreiters. […] Ist die Einbringung des Einspruchs nicht unter Verwendung der von der Behörde gemäß Paragraph 13, Absatz 2, AVG kundgemachten E-Mail-Adresse erfolgt, ist dieser daher nicht wirksam eingebracht worden. Die Erlassung eines Straferkenntnisses in derselben Angelegenheit ist entsprechend dem Grundsatz, dass in einer rechtskräftig erledigten Sache nicht ein weiteres Mal entscheiden werden darf („ne bis in idem“, vergleiche VwGH 85/18/0072, Ra 2015/02/0226), unzulässig.

Schlagworte

Umweltrecht; Verwaltungsstrafe; Verfahrensrecht; Strafverfügung; Einspruch; e-mail Übermittlung; Adresse; Kundmachung; Rechtskraft;

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:LVWGNI:2023:LVwG.S.2619.001.2023

Zuletzt aktualisiert am

01.02.2024
Quelle: Landesverwaltungsgericht Niederösterreich LVwg Niederösterreic, http://www.lvwg.noe.gv.at
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