RS Vfgh 1971/11/25 B33/71

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 25.11.1971
beobachten
merken

Index

Keine Angabe

Norm

Bundes-Verfassungsgesetz Art12, B-VG Art12 Abs1 Z2
JWG §4
Wr JWG §4 Abs1 letzter Satz
Wr JWG §9
Wr JWG §9 Abs2
  1. B-VG Art. 12 heute
  2. B-VG Art. 12 gültig von 01.01.2020 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2019
  3. B-VG Art. 12 gültig ab 01.01.2020 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2019
  4. B-VG Art. 12 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  5. B-VG Art. 12 gültig von 01.01.2014 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  6. B-VG Art. 12 gültig von 01.08.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  7. B-VG Art. 12 gültig von 01.01.2004 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  8. B-VG Art. 12 gültig von 01.01.1985 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 490/1984
  9. B-VG Art. 12 gültig von 01.07.1983 bis 31.12.1984 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 175/1983
  10. B-VG Art. 12 gültig von 01.07.1976 bis 30.06.1983 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  11. B-VG Art. 12 gültig von 01.01.1975 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  12. B-VG Art. 12 gültig von 01.01.1961 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 148/1960
  13. B-VG Art. 12 gültig von 17.12.1958 bis 31.12.1960 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 271/1958
  14. B-VG Art. 12 gültig von 31.12.1954 bis 16.12.1958 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 8/1954
  15. B-VG Art. 12 gültig von 19.12.1945 bis 30.12.1954 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  16. B-VG Art. 12 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. JWG § 4 gültig von 01.07.1989 bis 30.04.2013 aufgehoben durch BGBl. I Nr. 69/2013

Beachte

Metadatenquelle: DVD Recht compact, Verlag Österreich, Wien 2014

Rechtssatz

Keine Bedenken gegen § 4 Abs. 1 letzter Satz und § 9 Abs. 2 Wiener Jugendwohlfahrtsgesetz. Es besteht kein Anlaß, von der im Erk. Slg. 3111/1956 dargelegten Rechtsmeinung abzugehen, daß § 4 JWG und § 9 Wiener JWG eine Angelegenheit der Jugendfürsorge ({Bundes-Verfassungsgesetz Art 12, Art. 12 Abs. 1 Z 2 B-VG}) regeln und es sich nicht um einen privatrechtlichen Ersatzanspruch, sondern um einen öffentlichrechtlichen Anspruch handelt. Der VfGH hält ferner an der im Erk. Slg. 4777/1964 geäußerten Rechtsmeinung fest, daß es keine Norm der Verfassung gibt, die dem Gesetzgeber verbieten würde, Organe einer juristischen Person mit Zuständigkeiten zur Vorschreibung von Leistungen auszustatten, die der juristischen Person zu erbringen sind.Keine Bedenken gegen Paragraph 4, Absatz eins, letzter Satz und Paragraph 9, Absatz 2, Wiener Jugendwohlfahrtsgesetz. Es besteht kein Anlaß, von der im Erk. Slg. 3111 aus 1956, dargelegten Rechtsmeinung abzugehen, daß Paragraph 4, JWG und Paragraph 9, Wiener JWG eine Angelegenheit der Jugendfürsorge ({Bundes-Verfassungsgesetz Artikel 12,, Artikel 12, Absatz eins, Ziffer 2, B-VG}) regeln und es sich nicht um einen privatrechtlichen Ersatzanspruch, sondern um einen öffentlichrechtlichen Anspruch handelt. Der VfGH hält ferner an der im Erk. Slg. 4777 aus 1964, geäußerten Rechtsmeinung fest, daß es keine Norm der Verfassung gibt, die dem Gesetzgeber verbieten würde, Organe einer juristischen Person mit Zuständigkeiten zur Vorschreibung von Leistungen auszustatten, die der juristischen Person zu erbringen sind.

Entscheidungstexte

  • B33/71
    Entscheidungstext VfGH Keine Angabe 25.11.1971 B33/71

Schlagworte

Behörde Zuständigkeit Jugendfürsorge Jugendwohlfahrtsgesetz Wien Kompetenzverteilung

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:1971:B33.1971

Zuletzt aktualisiert am

13.04.2018
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
Zurück Haftungsausschluss Vernetzungsmöglichkeiten

Sofortabfrage ohne Anmeldung!

Jetzt Abfrage starten