TE Vfgh Beschluss 2009/11/30 KR1/09

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Veröffentlicht am 30.11.2009
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Index

10 Verfassungsrecht
10/01 Bundes-Verfassungsgesetz in der Fassung von 1929 (B-VG)

Norm

B-VG Art126a
VfGG §36f Abs2
  1. B-VG Art. 126a heute
  2. B-VG Art. 126a gültig ab 01.01.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  3. B-VG Art. 126a gültig von 31.07.1993 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 508/1993
  4. B-VG Art. 126a gültig von 07.02.1958 bis 30.07.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 12/1958
  5. B-VG Art. 126a gültig von 14.08.1948 bis 06.02.1958 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 143/1948
  6. B-VG Art. 126a gültig von 19.12.1945 bis 13.08.1948 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  7. B-VG Art. 126a gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. VfGG § 36f heute
  2. VfGG § 36f gültig ab 01.03.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VfGG § 36f gültig von 01.01.2004 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. VfGG § 36f gültig von 31.07.1993 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 510/1993
  5. VfGG § 36f gültig von 08.02.1958 bis 30.07.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 18/1958

Leitsatz

Einstellung des Verfahrens über den Antrag des Rechnungshofes auf Entscheidung einer Meinungsverschiedenheit infolge Zurückziehung des Antrags; Kostenzuspruch an die Flughafen Wien AG

Spruch

Das Verfahren über den Antrag auf Entscheidung einer Meinungsverschiedenheit gemäß Art126a B-VG wird eingestellt.

Der Bund ist schuldig, der Flughafen Wien AG zuhanden seines Rechtsvertreters die mit € 2.400,-- bestimmten Prozesskosten binnen 14 Tagen bei sonstiger Exekution zu ersetzen.

Begründung

Begründung:

1. Mit Schriftsatz vom 05. November 2009 zog die antragstellende Partei ihren Antrag auf Entscheidung einer Meinungsverschiedenheit gemäß Art126a B-VG zurück. Das Verfahren war daher einzustellen.

2. Die Kostenentscheidung gründet sich auf §36f Abs2 VfGG. Nach dieser Bestimmung kann in Verfahren über eine Meinungsverschiedenheit zwischen einem Rechtsträger, der keine Gebietskörperschaft ist, und dem Rechnungshof einer Partei, die ihren Antrag vor der mündlichen Verhandlung zurückgezogen hat, auf Antrag der Ersatz der Prozesskosten auferlegt werden.

In den zugesprochenen Kosten ist Umsatzsteuer in Höhe von € 400,-- enthalten.

3. Dies konnte gemäß §19 Abs3 Z3 VfGG ohne weiteres Verfahren in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen werden.

Schlagworte

VfGH / Rechnungshofzuständigkeit, VfGH / Kosten

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2009:KR1.2009

Zuletzt aktualisiert am

01.02.2010
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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