RS Vfgh 2009/12/3 B788/08

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Veröffentlicht am 03.12.2009
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Index

L8 Boden- und Verkehrsrecht
L8000 Raumordnung

Norm

B-VG Art7 Abs1 / Verordnung
B-VG Art18 Abs2
Allgemeiner und ergänzender Bebauungsplan der Gemeinde Seefeld vom 22.11.05
Tir BauO 2001 §6, §7
Tir RaumOG 2001 §54, §56, §59 ff
  1. B-VG Art. 7 heute
  2. B-VG Art. 7 gültig ab 01.08.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 7 gültig von 01.01.2004 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. B-VG Art. 7 gültig von 16.05.1998 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/1998
  5. B-VG Art. 7 gültig von 14.08.1997 bis 15.05.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/1997
  6. B-VG Art. 7 gültig von 01.07.1988 bis 13.08.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 341/1988
  7. B-VG Art. 7 gültig von 01.01.1975 bis 30.06.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 444/1974
  8. B-VG Art. 7 gültig von 19.12.1945 bis 31.12.1974 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  9. B-VG Art. 7 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. B-VG Art. 18 heute
  2. B-VG Art. 18 gültig ab 01.07.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  3. B-VG Art. 18 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  4. B-VG Art. 18 gültig von 01.01.2002 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 121/2001
  5. B-VG Art. 18 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 121/2001
  6. B-VG Art. 18 gültig von 01.01.1999 bis 31.12.1996 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 8/1999
  7. B-VG Art. 18 gültig von 01.01.1997 bis 31.12.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 121/2001
  8. B-VG Art. 18 gültig von 19.12.1945 bis 31.12.1996 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  9. B-VG Art. 18 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Leitsatz

Keine Bedenken gegen die Erlassung eines allgemeinen und ergänzenden Bebauungsplanes für ein größeres überwiegend touristisch genutztes Gebiet in Seefeld; keine unsachliche Begünstigung des Bewilligungswerbers für eine nachträgliche Baubewilligung

Rechtssatz

Keine Bedenken gegen den allgemeinen und ergänzenden Bebauungsplan der Gemeinde Seefeld vom 22.11.05; gesetzliche Voraussetzungen für die Verordnungserlassung gegeben (vgl §54 Abs3 Tir RaumOG 2001), zumal auch das örtliche Raumordnungskonzept der Gemeinde Seefeld für das in Rede stehende Gebiet eine überwiegend touristische Nutzung vorsieht.Keine Bedenken gegen den allgemeinen und ergänzenden Bebauungsplan der Gemeinde Seefeld vom 22.11.05; gesetzliche Voraussetzungen für die Verordnungserlassung gegeben vergleiche §54 Abs3 Tir RaumOG 2001), zumal auch das örtliche Raumordnungskonzept der Gemeinde Seefeld für das in Rede stehende Gebiet eine überwiegend touristische Nutzung vorsieht.

Keine Gesetzwidrigkeit infolge unterschiedlicher Höhenmaße; Erlassung des Bebauungsplanes, um die darin festgelegten Parameter für ein Gebiet von immerhin 4 Grundstücken erstmals planerisch festzuhalten. Die Behörde durfte dabei von dem 30 Jahre andauernden Bestand ausgehen; daran ändert auch nichts, dass dieser konsenslos war. Keine unsachliche Begünstigung des Bauwerbers.

Zulässiger Verzicht auf die ziffernmäßige Festlegung einer maximalen Baumassendichte für ein Grundstück angesichts der exakten Festlegung der Gebäudesituierung und der Bauhöhen; Erweiterungen des dortigen Objektes aufgrund des Bebauungsplanes nicht mehr möglich.

Die Festlegung einer Baugrenzlinie auf dem Grundstück des Beschwerdeführers zur Freihaltung des an die Freiflächen des "Geigenbühels" angrenzenden Bereiches von baulichen Anlagen liegt im planerischen Gestaltungsspielraum der Gemeinde Seefeld und dient dem Ortsbild- und Landschaftsschutz.

Entscheidungstexte

Schlagworte

Baurecht, Raumordnung, Bebauungsplan, Baubewilligung, Verordnungserlassung

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2009:B788.2008

Zuletzt aktualisiert am

01.03.2011
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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