RS Vfgh 2010/4/27 U1790/09

JUSLINE Rechtssatz

Veröffentlicht am 27.04.2010
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Index

41 Innere Angelegenheiten
41/02 Staatsbürgerschaft, Paß- und Melderecht, Fremdenrecht

Norm

BVG-Rassendiskriminierung ArtI Abs1
AsylG 2005 §10
AVG §60, §67, §68 Abs1
  1. AsylG 2005 § 10 heute
  2. AsylG 2005 § 10 gültig ab 12.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 39/2026
  3. AsylG 2005 § 10 gültig von 01.11.2017 bis 11.06.2026 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 145/2017
  4. AsylG 2005 § 10 gültig von 01.11.2017 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 84/2017
  5. AsylG 2005 § 10 gültig von 01.01.2014 bis 31.10.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 68/2013
  6. AsylG 2005 § 10 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2012
  7. AsylG 2005 § 10 gültig von 01.07.2011 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 38/2011
  8. AsylG 2005 § 10 gültig von 01.01.2010 bis 30.06.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2009
  9. AsylG 2005 § 10 gültig von 01.04.2009 bis 31.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 29/2009
  10. AsylG 2005 § 10 gültig von 09.11.2007 bis 31.03.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 75/2007
  11. AsylG 2005 § 10 gültig von 01.01.2006 bis 08.11.2007

Leitsatz

Verletzung im Recht auf Gleichbehandlung von Fremden untereinander durch Zurückweisung eines Asylantrags wegen entschiedener Sache; keine Auseinandersetzung mit dem Beschwerdevorbringen; fehlende Begründung auch hinsichtlich der verfügten Ausweisung

Rechtssatz

Vorbringen (erstmals) in der Beschwerde an den Asylgerichtshof, dass der Beschwerdeführer wegen der in Österreich bestehenden Mitgliedschaft zu einem kurdischen Verein eine Verfolgung in seinem Heimatland befürchte.

Der Asylgerichtshof geht mit keinem Wort darauf ein, weshalb er trotz Erstattung des Vorbringens erst nach Abschluss des Verfahrens über den ersten Asylantrag "entschiedene Sache" für gegeben annimmt.

Darüber hinaus Mangel jeglicher Begründung hinsichtlich der gemäß §10 Abs1 Z1 AsylG 2005 verfügten Ausweisung, obwohl der Beschwerdeführer im Asylverfahren familiäre und soziale Beziehungen in Österreich vorgebracht hat.

Verstoß gegen das Willkürverbot und das rechtsstaatliche Gebot der Begründung gerichtlicher Entscheidungen.

Entscheidungstexte

Schlagworte

Asylrecht, Bescheidbegründung, res iudicata, Rechtskraft

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2010:U1790.2009

Zuletzt aktualisiert am

19.08.2011
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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