RS Vfgh 2011/11/29 B799/11

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Veröffentlicht am 29.11.2011
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Index

63 Allgemeines Dienst- und Besoldungsrecht
63/01 Beamten-Dienstrechtsgesetz 1979

Norm

BDG 1979 §19, §38, §40
GehG 1956 §22 Abs7
Nö LV 1979 Art52
  1. BDG 1979 § 19 heute
  2. BDG 1979 § 19 gültig ab 30.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 205/2022
  3. BDG 1979 § 19 gültig von 01.01.2019 bis 29.12.2022 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 138/2017
  4. BDG 1979 § 19 gültig von 29.05.2002 bis 31.12.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 87/2002
  5. BDG 1979 § 19 gültig von 14.01.2000 bis 28.05.2002 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 6/2000
  6. BDG 1979 § 19 gültig von 01.10.1999 bis 13.01.2000 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 127/1999
  7. BDG 1979 § 19 gültig von 01.08.1997 bis 30.09.1999 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 123/1998
  8. BDG 1979 § 19 gültig von 01.08.1997 bis 31.07.1997 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 64/1997
  9. BDG 1979 § 19 gültig von 01.08.1996 bis 31.07.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 392/1996
  10. BDG 1979 § 19 gültig von 01.01.1995 bis 31.07.1996 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 297/1995
  11. BDG 1979 § 19 gültig von 01.01.1995 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 43/1995
  12. BDG 1979 § 19 gültig von 01.01.1984 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 612/1983

Leitsatz

Keine Verletzung verfassungsgesetzlich gewährleisteter Rechte durch die Außerdienststellung und Abberufung einer Rechnungshofbeamtin von ihrer Funktion für die Dauer ihrer Funktion als Direktorin des Nö Landesrechnungshofes; keine Willkür, ausreichendes Ermittlungsverfahren

Rechtssatz

Vertretbare Annahme der Zulässigkeit der Abberufung eines nach §19 BDG außer Dienst gestellten Beamten; Anwendbarkeit des §40 BDG für Landesrechnungshofdirektoren nicht ausgeschlossen; weiters vertretbare Annahme, dass sich aus Art52 Nö LV 1979 (organisationsrechtliche Bestimmung über die Verantwortlichkeit des Landesrechnungshofdirektors) kein subjektives öffentliches Recht auf Wahrung dienst- und besoldungsrechtlicher Ansprüche nach bundesrechtlichen Vorschriften ableiten lasse.

Denkmögliche Annahme der Verpflichtung zur Entrichtung von Pensionsbeiträgen auch von den durch die Außerdienststellung entfallenden Bezügen iSd §22 Abs7 GehG 1956, Höhe der Pensionsbeiträge im vorliegenden Verfahren nicht relevant.

Vertretbare Annahme auch eines wichtigen dienstlichen Interesses an der Abberufung ohne Zuweisung einer neuen Verwendung im Hinblick auf die langjährige Abwesenheit der Beschwerdeführerin und dem Erfordernis der Besetzung der Sektionsleitung mit einem auf Dauer ernannten Beamten.

Entscheidungstexte

Schlagworte

Dienstrecht, Außerdienststellung, Versetzung, Verwendungsänderung, Rechnungshof Länder, Landesverfassung, Bezüge, Pensionsbeitrag

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2011:B799.2011

Zuletzt aktualisiert am

20.09.2012
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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