RS Vfgh 2011/11/30 G12/11 ua

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Veröffentlicht am 30.11.2011
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Index

34 Monopole
34/01 Monopole

Norm

B-VG Art140 Abs1 / Individualantrag
BAO §201, §239, §311
GebührenG 1957 §28 Abs3, §33 TP17
GlücksspielG §57, §59 Abs5
FinStrG §2 Abs2, §49 Abs1
  1. B-VG Art. 140 heute
  2. B-VG Art. 140 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2008
  5. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  6. B-VG Art. 140 gültig von 06.06.1992 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 276/1992
  7. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.1991 bis 05.06.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  8. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.1988 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 341/1988
  9. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.1976 bis 30.06.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  10. B-VG Art. 140 gültig von 19.12.1945 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 140 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. BAO § 201 heute
  2. BAO § 201 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 14/2013
  3. BAO § 201 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2013
  4. BAO § 201 gültig von 01.01.2012 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2011
  5. BAO § 201 gültig von 01.11.2009 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 20/2009
  6. BAO § 201 gültig von 31.12.2005 bis 31.10.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 161/2005
  7. BAO § 201 gültig von 26.06.2002 bis 30.12.2005 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 97/2002
  8. BAO § 201 gültig von 19.04.1980 bis 25.06.2002 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 151/1980
  1. FinStrG Art. 1 § 2 heute
  2. FinStrG Art. 1 § 2 gültig ab 23.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 62/2019
  3. FinStrG Art. 1 § 2 gültig von 01.01.2011 bis 22.07.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 104/2010
  4. FinStrG Art. 1 § 2 gültig von 01.01.2011 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 54/2010
  5. FinStrG Art. 1 § 2 gültig von 01.01.1995 bis 31.12.2010 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 681/1994
  6. FinStrG Art. 1 § 2 gültig von 01.05.1993 bis 31.12.1994 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 449/1992
  7. FinStrG Art. 1 § 2 gültig von 01.01.1988 bis 30.04.1993 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 579/1987
  8. FinStrG Art. 1 § 2 gültig von 01.07.1976 bis 31.12.1987 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 259/1976

Leitsatz

Individualanträge von Anbietern von (Sport)Wetten auf Aufhebung von Bestimmungen betreffend Wettgebühren und Glücksspielabgaben unzulässig; Erwirkung einer bescheidmäßigen Abgabenfestsetzung zumutbar

Rechtssatz

Zurückweisung der Individualanträge auf Aufhebung (von Teilen) des §28 Abs3 und §33 TP17 Abs2 GebührenG 1957 idF der GlücksspielG-Nov 2008, BGBl I 54/2010, des §57 GlücksspielG idF der GlücksspielG-Nov 2010, BGBl I 73/2010, des §59 Abs5 GlücksspielG und des §2 Abs2 FinStrG, jeweils idF der GlücksspielG-Nov 2008.Zurückweisung der Individualanträge auf Aufhebung (von Teilen) des §28 Abs3 und §33 TP17 Abs2 GebührenG 1957 in der Fassung der GlücksspielG-Nov 2008, Bundesgesetzblatt Teil eins, 54 aus 2010,, des §57 GlücksspielG in der Fassung der GlücksspielG-Nov 2010, Bundesgesetzblatt Teil eins, 73 aus 2010,, des §59 Abs5 GlücksspielG und des §2 Abs2 FinStrG, jeweils in der Fassung der GlücksspielG-Nov 2008.

Sowohl Wettgebühr als auch Glücksspielabgabe als Selbstbemessungsabgabe iSd §201 BAO.

Erwirkung einer bescheidmäßigen Abgabenfestsetzung nach §201 BAO entweder (im Falle bereits erfolgter Abfuhr) im Wege eines Rückzahlungsantrages oder durch Unterlassung der Steuerabfuhr bei gleichzeitiger Offenlegung gegenüber der Abgabenbehörde zumutbar; bei dieser Vorgangsweise auch keine Gefahr einer finanzstrafrechtlichen Verfolgung (vgl §49 Abs1 lita FinStrG).Erwirkung einer bescheidmäßigen Abgabenfestsetzung nach §201 BAO entweder (im Falle bereits erfolgter Abfuhr) im Wege eines Rückzahlungsantrages oder durch Unterlassung der Steuerabfuhr bei gleichzeitiger Offenlegung gegenüber der Abgabenbehörde zumutbar; bei dieser Vorgangsweise auch keine Gefahr einer finanzstrafrechtlichen Verfolgung vergleiche §49 Abs1 lita FinStrG).

Teilweise bereits Anträge auf Festsetzung der Wettgebühren und Glücksspielabgaben beim zuständigen Finanzamt eingebracht, Verfahren jedoch noch nicht abgeschlossen; solche Anträge unterliegen der Entscheidungspflicht gemäß §311 Abs1 BAO, Devolutionsantrag iSd Abs2 leg cit zulässig.

Entscheidungstexte

  • G 12/11 ua
    Entscheidungstext VfGH Beschluss 30.11.2011 G 12/11 ua

Schlagworte

VfGH / Individualantrag, Glücksspiel, Gebühr (GebG), Finanzstrafrecht, Abgaben, Finanzverfahren, Selbstbemessung, Rückzahlung, Devolution

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2011:G12.2011

Zuletzt aktualisiert am

20.09.2012
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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