TE Vfgh Beschluss 2012/2/27 B526/11

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Veröffentlicht am 27.02.2012
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Index

10 Verfassungsrecht
10/07 Verfassungsgerichtshof, Verwaltungsgerichtshof

Norm

AVG §68 Abs2, §73
VfGG §19 Abs3 Z3
VfGG §86
VfGG §88
  1. VfGG § 19 heute
  2. VfGG § 19 gültig ab 01.02.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 24/2017
  3. VfGG § 19 gültig von 01.01.2017 bis 31.01.2017 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 41/2016
  4. VfGG § 19 gültig von 01.01.2015 bis 31.12.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 92/2014
  5. VfGG § 19 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  6. VfGG § 19 gültig von 01.03.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  7. VfGG § 19 gültig von 01.07.2008 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 4/2008
  8. VfGG § 19 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  9. VfGG § 19 gültig von 01.08.1984 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 297/1984
  1. VfGG § 86 heute
  2. VfGG § 86 gültig ab 01.03.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VfGG § 86 gültig von 01.07.1976 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 311/1976
  1. VfGG § 88 heute
  2. VfGG § 88 gültig ab 01.03.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 33/2013
  3. VfGG § 88 gültig von 01.07.1976 bis 28.02.2013 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 311/1976

Leitsatz

Einstellung des Verfahrens als gegenstandslos infolge Aufhebung des angefochtenen Bescheides (betr Zurückweisung eines Devolutionsantrags) durch die belangte Behörde und Erklärung des Beschwerdeführers hinsichtlich seiner Klaglosstellung; Kostenzuspruch

Spruch

              I. Das Verfahren wird eingestellt. römisch eins. Das Verfahren wird eingestellt.

              II. Der Bund (Bundesministerin für Inneres) ist schuldig, der Beschwerdeführerin zuhanden ihres Rechtsvertreters die mit € 2.620,- bestimmten Prozesskosten binnen 14 Tagen bei sonstiger Exekution zu ersetzen. römisch zwei. Der Bund (Bundesministerin für Inneres) ist schuldig, der Beschwerdeführerin zuhanden ihres Rechtsvertreters die mit € 2.620,- bestimmten Prozesskosten binnen 14 Tagen bei sonstiger Exekution zu ersetzen.

Begründung

Begründung:

              Mit Bescheid der Bundesministerin für Inneres vom 11. März 2011, Z157.551/2-III/4/10 wurde der Antrag der Beschwerdeführerin auf Übergang der Entscheidungspflicht auf die sachlich zuständige Oberbehörde gemäß §73 Abs1 und 2 AVG abgewiesen. Gegen diesen Bescheid erhob die Beschwerdeführerin mit Schriftsatz vom 20. April 2011 Beschwerde gemäß Art144

B-VG.

              Mit Bescheid der Bundesministerin für Inneres vom 4. Jänner 2012, Z157.551/8-III/4/12, wurde der oben genannte Bescheid vom 11. März 2011 gemäß §68 Abs2 AVG behoben.

              Mit Schriftsatz vom 17. Jänner 2012 teilte die diesbezüglich vom Verfassungsgerichtshof mit Schreiben vom 11. Jänner 2012 zur Äußerung aufgeforderte Beschwerdeführerin mit, dass sie den Bescheid der belangten Behörde vom 4. Jänner 2012 zur Kenntnis nehme und beantrage, Kosten in Höhe von € 2.620,- zuzusprechen.

              Die Beschwerde ist daher als gegenstandslos zu

erklären und das Verfahren gemäß §86 VfGG einzustellen.

              Die Kostenentscheidung gründet sich auf §88 VfGG. Der zugesprochene Betrag enthält Umsatzsteuer in Höhe von € 400,-

und Eingabengebühr in Höhe von € 220,-.

              Dies konnte gemäß §19 Abs3 Z3 VfGG ohne weiteres Verfahren in nichtöffentlicher Sitzung beschlossen werden.

Schlagworte

VfGH / Gegenstandslosigkeit, Verwaltungsverfahren, Abänderung und Behebung von amtswegen, VfGH / Klaglosstellung, VfGH / Kosten

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2012:B526.2011

Zuletzt aktualisiert am

30.03.2012
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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