RS Vfgh 2013/6/6 G23/2013

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Veröffentlicht am 06.06.2013
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Index

22/03 Außerstreitverfahren

Norm

B-VG Art140 Abs1 / Individualantrag
AußStrG §62, §63, §73, §180 Abs2
  1. B-VG Art. 140 heute
  2. B-VG Art. 140 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2008
  5. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  6. B-VG Art. 140 gültig von 06.06.1992 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 276/1992
  7. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.1991 bis 05.06.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  8. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.1988 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 341/1988
  9. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.1976 bis 30.06.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  10. B-VG Art. 140 gültig von 19.12.1945 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 140 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934

Leitsatz

Unzulässigkeit eines Individualantrags auf Aufhebung einer Bestimmung des Außerstreitgesetzes über den Ausschluss eines Abänderungsverfahrens nach Rechtskraft der Einantwortung infolge Zumutbarkeit des gerichtlichen Rechtswegs

Rechtssatz

Zurückweisung des Individualantrags auf Aufhebung des §180 Abs2 AußStrG.

Die Antragstellerin hatte Gelegenheit, die behauptete Verfassungswidrigkeit des §180 Abs2 AußStrG bereits im Rahmen des Verfahrens über den auf §73 AußStrG gestützten Rekurs gegen einen Beschluss des BG Traun beim LG Linz zu relevieren. Dieses Gericht sprach in seinem Beschluss vom 29.11.2012 (mit dem der Rekurs der Antragstellerin zurückgewiesen wurde) aus, dass der ordentliche Revisionsrekurs nicht zulässig sei, weil es sich um eine Einzelfallentscheidung handle und keine Rechtsfrage von erheblicher Bedeutung vorliege. Damit hatte die Antragstellerin zudem die Möglichkeit, dem LG Linz als "zur Entscheidung in zweiter Instanz zuständiges Gericht" durch Erhebung einer Zulassungsvorstellung gemäß §63 Abs1 AußStrG allfällige verfassungsrechtlichen Bedenken gegen §180 Abs2 AuStrG mit der Anregung auf Einbringung eines Gesetzesprüfungsantrages beim VfGH zu unterbreiten. Darüber hinaus bot sich der Antragstellerin Gelegenheit, im Rahmen eines außerordentlichen Revisionsrekurses beim OGH einen Antrag auf Gesetzesprüfung anzuregen und insofern eine - sei es auch bloß zurückweisende - Entscheidung herbeizuführen.

Entscheidungstexte

  • G23/2013
    Entscheidungstext VfGH Beschluss 06.06.2013 G23/2013

Schlagworte

VfGH / Individualantrag, Zivilprozess, Rechtsmittel, Erbrecht, Rechtskraft

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2013:G23.2013

Zuletzt aktualisiert am

30.07.2013
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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