RS Vfgh 2013/11/21 G83/2013

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Veröffentlicht am 21.11.2013
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Index

25/02 Strafvollzug

Norm

B-VG Art140 Abs1 / Individualantrag
StVG §156c Abs1a, §156d Abs1, Abs3, §181 Abs25
  1. B-VG Art. 140 heute
  2. B-VG Art. 140 gültig ab 01.01.2015 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 114/2013
  3. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 51/2012
  4. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.2008 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2008
  5. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.2004 bis 30.06.2008 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 100/2003
  6. B-VG Art. 140 gültig von 06.06.1992 bis 31.12.2003 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 276/1992
  7. B-VG Art. 140 gültig von 01.01.1991 bis 05.06.1992 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 685/1988
  8. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.1988 bis 31.12.1990 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 341/1988
  9. B-VG Art. 140 gültig von 01.07.1976 bis 30.06.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 302/1975
  10. B-VG Art. 140 gültig von 19.12.1945 bis 30.06.1976 zuletzt geändert durch StGBl. Nr. 4/1945
  11. B-VG Art. 140 gültig von 03.01.1930 bis 30.06.1934
  1. StVG § 156c heute
  2. StVG § 156c gültig ab 01.09.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 25/2025
  3. StVG § 156c gültig von 01.01.2013 bis 31.08.2025 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 2/2013
  4. StVG § 156c gültig von 01.09.2010 bis 31.12.2012 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 64/2010

Leitsatz

Unzulässigkeit des Individualantrags eines Strafgefangenen auf Aufhebung von Bestimmungen des Strafvollzugsgesetzes über den Vollzug einer Freiheitsstrafe in Form des elektronisch überwachten Hausarrests infolge Möglichkeit der Erwirkung eines Bescheides des Anstaltsleiters

Rechtssatz

Zurückweisung des Antrags auf Aufhebung des §156c Abs1a, §156d Abs1 und Abs3 sowie der Wortfolgen "156c Abs1a, 156d Abs1 und Abs3" und "in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl I Nr 2 /2013 treten mit 1. Jänner 2013 in Kraft" in §181 Abs25 StVG idF BGBl I 2/2013.Zurückweisung des Antrags auf Aufhebung des §156c Abs1a, §156d Abs1 und Abs3 sowie der Wortfolgen "156c Abs1a, 156d Abs1 und Abs3" und "in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 2 aus 2013, treten mit 1. Jänner 2013 in Kraft" in §181 Abs25 StVG in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, 2 aus 2013,.

Gemäß §156c Abs1 StVG ist der Vollzug einer zeitlichen Freiheitsstrafe in Form des elektronisch überwachten Hausarrests auf Antrag des Strafgefangenen (bzw vor Strafantritt des Verurteilten) - durch den Anstaltsleiter (§156d Abs1 StVG) - zu bewilligen, wenn die im Gesetz näher bezeichneten Voraussetzungen vorliegen. Primäres formelles Erfordernis ist sohin ein Antrag des Betroffenen.

Damit hat der Antragsteller aber die Möglichkeit, einen bescheidmäßigen Abspruch über den (weiteren) Vollzug der konkreten Freiheitsstrafe in Form des elektronisch überwachten Hausarrests zu erwirken.

Entscheidungstexte

  • G83/2013
    Entscheidungstext VfGH Beschluss 21.11.2013 G83/2013

Schlagworte

Strafvollzug, VfGH / Individualantrag

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VFGH:2013:G83.2013

Zuletzt aktualisiert am

28.01.2014
Quelle: Verfassungsgerichtshof VfGH, http://www.vfgh.gv.at
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